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Affäre Vincenz: Anwaltsnichte soll Sponsoring erhalten haben

Kurz vor dem Prozessbeginn rund um den Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz kommen neue Details ans Licht. Wie eine Recherche zeigt, soll das familiäre Umfeld des Anwalts, über den die Zahlungen der Spesen liefen, von einem Sponsoring profitiert haben.

19.01.2022 / 09:44 / von: mma
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Vincenz soll das Sponsoring selbst veranlasst haben. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Vincenz soll das Sponsoring selbst veranlasst haben. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Nächste Woche beginnt der Prozess rund um die Affäre Vincenz und die Raiffeisenbank. Zu den Anklagepunkten gehören auch private Spesen, die sich de Ex-Banker auszahlen liess. Für deren Kontrolle war ein externer Anwalt zuständig. Er gehörte zu den ganz wenigen Personen, die einen Überblick über die umstrittenen Spesenabrechnungen bei der Raiffeisenbank hatte.

Nun zeigen neue Recherchen von SRF, dass die Familie dieses externen Anwalts von einem Sponsoring der Bank profitierte. Die Anwaltsnichte, eine Golfspielerin, soll von 2011 bis 2016 Sponsoringgelder von mutmasslich 200'000 Franken erhalten haben.

Die Bank bestätigt das Sponsoring, will aber nichts zu der Höhe der Summe sagen. Den Auftrag für das Sponsoring soll Vincenz selbst erteilt haben, berichtet SRF. Die Zahlungen seien speziell gewesen, da Golf damals nicht zu den unterstützten Sportarten der Bank zählte. Zudem wurden die Zahlung an die Golferin bankintern als überrissen bezeichnet, da die junge Sportlerin der Öffentlichkeit kein Begriff war.  

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