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AHV-Reform beeinflusst Frauenstreik-Kampagne nicht

Am Mittwoch hat der Nationalrat beschlossen, das Rentenalter für Frauen auf 65 Jahren zu erhöhen. Ein Thema das auch die vielen Frauenstreik-Kollektive in der Schweiz beschäftigt. Ändern werden sie ihre Kampagne aber nicht.

10.06.2021 / 12:07 / von: jmi/sda
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Die Erhöhung des Rentenalters der Frauen ist beim Frauenstreik ein Thema, es beeinflusst die Kampagne aber nicht. (Archivbild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Die Erhöhung des Rentenalters der Frauen ist beim Frauenstreik ein Thema, es beeinflusst die Kampagne aber nicht. (Archivbild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

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Frauen sollen wie Männer bis 65 Jahren arbeiten. Dies wurde am Mittwoch im Nationalrat beschlossen. Einverstanden mit diesem Entscheid sind aber nicht alle. So hat sich bereits der Schweizerische Gewerkschaftsbund für ein Referendum ausgesprochen.

Die im Parlament diskutierte AHV-Reform, die eine Erhöhung des Frauenrentenalters von 64 auf 65 Jahre vorsieht, wird am 14. Juni bekämpft werden. «Die Frauenrenten sind heute in der Schweiz immer noch ein Drittel tiefer als jene der Männer», stellt Gabriela Medici, SGB-Zentralsekretärin für Sozialversicherungen, in einem Video auf der Webseite «14juni.ch» fest.

Bei der AHV sei die Rentensituation zwischen den Männern und Frauen ausgeglichen, da auch Erziehungs-​ und Betreuungszeiten rentenbildend sind. Aber die Renten seien sehr tief. Bei den Pensionskassen gebe es aber grosse Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Unter dem Strich bleibt eine Rentendifferenz von einem Drittel.

AHV Reform ist ein Thema beim Frauenstreik

Das Frauenstreik Kollektiv Zürich wird am 14. Juni das Thema der AHV-Reform behandeln. Es ist allerdings schon länger ein Thema, denn das Kollektiv hat die getroffene Entscheidung des Nationalrates erwartet. «Das Thema wird deshalb nicht mehr Präsenz erhalten, denn wir haben weitere wichtige Anliegen, die behandeln wollen», erklärt Anna Meier, Medienverantwortliche des Frauenstreik-Kollektivs Zürich.  Die AHV-Reform wird beim Frauenstreik aber auch in Zukunft ein wichtiges Thema sein. «Wir werden auch in Zukunft dieses Thema bekämpfen», sagt Anna Meier. Ein Referendum würde das Frauenstreik-Kollektiv unterstützen. Ideen für eine eigene Kampagne gegen die Reform haben sie noch nicht. Sie wollen noch abwarten.

Im Beitrag von RADIO TOP erklärt Anna Meier, Medienverantwortliche des Frauenstreik-Kollektivs Zürich, weshalb die AHV-Reform die Planung des Frauenstreiks nicht  beeinflusst:

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