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Alba-Festival prüft weitere rechtliche Schritte

Der Frust bei den Veranstaltern sass tief, als letzte Woche der Kanton Zürich dem Alba-Festival zwei Tage vor der Durchführung die Bewilligung entzog. Umso grösser war der Zuspruch aus der albanischen Community und der Zürcher Politik. Das Festival prüft nun weitere rechtliche Schritte.

08.09.2021 / 08:01 / von: mma
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Der Zürcher Regierungsrat hat dem Alba-Festival am Donnerstag kurzfristig die Bewilligung entzogen. (Screenshot: Youtube.com/albaFestival)

Der Zürcher Regierungsrat hat dem Alba-Festival am Donnerstag kurzfristig die Bewilligung entzogen. (Screenshot: Youtube.com/albaFestival)

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Der Zürcher Regierungsrat hatte die Bewilligung für das albanische Musikfestival am vergangenen Donnerstag kurzfristig aufgehoben. «Die Belastung des Gesundheitswesens im Allgemeinen und der Intensivpflegestationen im Besonderen hat zugenommen und nähert sich der kritischen Grenze», hiess es in der Mitteilung des Regierungsrats. Am Freitag folgte dann die definitive Absage durch das Verwaltungsgericht.

Die Absage löste einen Sturm der Entrüstung aus – nicht nur in der albanischen Community. Auch im Zürcher Kantonsrat erhielten die Veranstalter Zuspruch. Gleich zwei Anfragen wurden in diesem Zusammenhang eingereicht.

Wie die «NZZ» schreibt, halten sich die Veranstalter noch bedeckt. Für sie stehe die politische Aufarbeitung der Absage und vor allem die Begründung mit der niedrigen Impfquote in der albanischen Gemeinschaft im Vordergrund. Dies ist in den Augen der Veranstalter diskriminierend. Auch, weil viele andere Veranstaltungen wie beispielsweise die Pride in Zürich ohne Schutzkonzept durchgeführt wurden.

Gemäss der Zeitung prüfen die Veranstalter nun weitere rechtliche Schritte. Wie hoch der wirtschaftliche Schaden ist, können die Veranstalter noch nicht beziffern. Sie warten noch auf alle Rechnungen der Lieferanten. Ob Gespräche mit dem Kanton über eine Entschädigung laufen und weshalb die Organisatoren darauf verzichteten, mit der Bewilligung auch den Corona-Schutzschirm für Grossanlässe zu beantragen, ist unklar.

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