Pull down to refresh...
zurück

Altkleiderberg bei Caritas wächst wegen Corona massiv

Während der ausserordentlichen Lage haben viele Schweizerinnen und Schweizer die Zeit zum Ausmisten genutzt. Caritas Zürich hat rund zehn Tonnen mehr Textilien erhalten. Die Textilsammelorganisation Texaid hingegen rechnet mit rund einem Drittel weniger Umsatz.

13.07.2020 / 19:07 / von: das/msc/ska
Seite drucken Kommentare
0
Caritas Zürich hat während der ausserordentlichen Lage rund zehn Tonnen mehr Textilien erhalten. (Screenshot: TELE TOP)

Caritas Zürich hat während der ausserordentlichen Lage rund zehn Tonnen mehr Textilien erhalten. (Screenshot: TELE TOP)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Kleider, die zu klein, kaputt oder einfach nicht mehr im Trend sind, kommen aus dem Schrank. Dies dürften sich zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer während der Corona-Krise zu Herzen genommen haben. Sie haben fleissig ausgemistet.

Darauf hat die Wirtschaft der Textilsammelorganisationen unterschiedlich reagiert: Die Non-Profit-Organisation Caritas Zürich hat während der ausserordentlichen Lage rund zehn Tonnen mehr Kleidung erhalten als normal. Das Gesammelte wird an Schweizer Standorten verkauft und der Erlös fliesst an Bedürftige im Kanton Zürich.

Ganz anders sieht es bei Texaid aus: Die Textilsammelorganisation rechnet wegen des Ausmist-Trends mit rund einem Drittel weniger Umsatz. Dies weil ihre Absatzmärkte in Italien und Osteuropa während des Lockdowns geschlossen waren und Texaid deshalb auf der Ware sitzen geblieben ist. Zusätzlich musste die Organisation für die überschüssigen Kleider grosse Lagerhallen mieten.

Andreas Reinhart von Caritas Zürich erklärt im Beitrag von TELE TOP, wieso die Leute in der Schweiz so viele Kleider ausmisten und was dies für Auswirkungen auf den Textilabsatz hat:

Video

Beitrag erfassen

Keine Kommentare