Pull down to refresh...
zurück

Amur-Tigerin Elena ist von ihrem Partner Sayan getötet worden

Am 5. September ist die Amurtigerin Elena in ihrem Gehege tot aufgefunden worden. Nun haben die Verantwortlichen des Zoo Zürich die Todesursache von Elena untersucht. Ihr Partner Sayan hat sie getötet.

10.10.2018 / 09:05 / von: sda/tvo
Seite drucken Kommentare
0
Das Tiger-Weibchen Elena wurde von ihrem Partner Sayan getötet (Bild: zoo.ch)

Das Tiger-Weibchen Elena wurde von ihrem Partner Sayan getötet (Bild: zoo.ch)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Erst im Frühling hat das Tiger-Weibchen Elena im Zoo Zürich mit Sayan einen neuen Partner bekommen, im September war sie tot. Jetzt steht fest: Sayan ist Schuld an ihrem Tod - er hat sie gebissen. Die Verantwortlichen des Zoos Zürich sind überrascht, denn die beiden Tiger schienen eigentlich ein einigermassen gutes Verhältnis zu haben, wie Zoo-Direktor Alex Rübel im Interview mit RADIO TOP sagt: 

audio

Offenbar gab es in der Nacht auf den 5. September einen Kampf, den niemand bemerkte. Dies schreibt der Zoo Zürich in einer Mitteilung vom Mittwoch. Im Untersuchungsbericht wird die Todesursache traumatischen Verletzungen im Nacken- und Kehlbereich zugeschrieben. Elena sei zwar altershalber bereits etwas geschwächt gewesen, doch ihr Tod gehe auf die Bissverletzungen zurück, heisst es.

Sayan, das zweieinhalbjährige Männchen, kam Anfang Februar aus einem französischen Zoo nach Zürich. Der Tiger wurde Schritt für Schritt auf das Zusammenleben mit Elena vorbereitet. Es sei nicht von Anfang an eine harmonische Beziehung gewesen, schreibt der Zoo. Doch die Tiere hätten sich "zusammengerauft". Die tragisch endende Auseinandersetzung überrasche, schreibt der Zoo.

Sayan ist zur Zeit der einzige Bewohner der Tieranlage. Die Suche nach einer neuen Partnerin erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes EEP.

Die 14-jährige Amurtigerin Elena lag am 5. September tot in der Anlage. Ihr Tod war für den Zoo überraschend. Die Verantwortlichen liessen daraufhin die Ursache vom Pathologischen Institut der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zürich untersuchen.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare