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Angefahrene Stadtzürcher Polizistin ausser Lebensgefahr

Eine Zürcher Stadtpolizistin wurde Ende Februar bei einer Kontrolle von einem Auto mitgeschleift und lebensgefährlich verletzt. Mittlerweile ist sie ausser Lebensgefahr. Gegen den Fahrer sowie die Mitfahrer wurden Strafverfahren eröffnet.

30.04.2020 / 08:02 / von: mco
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Die Stadtzücher Polizistin wurde am Strichplatz angefahren. (Screenshot: TELE TOP)

Die Stadtzücher Polizistin wurde am Strichplatz angefahren. (Screenshot: TELE TOP)

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Zu den Verrichtungsboxen auf dem Strichplatz in Zürich, darf nur, wer alleine unterwegs ist. Zudem muss er volljährig sein. Weil im Auto des 18-Jährigen, der die Polizistin angefahren hat, jedoch vier weitere Personen sassen, hielt die Polizistin am 28. Februar das Auto auf dem Strichplatz an.

Laut dem «Tages-Anzeiger» habe der Fahrer zuerst abgebremst, danach aber beschleunigt. Er setzte zur Flucht an und erwischte dabei die Polizistin. Diese wurde lebensbedrohlich verletzt und schwebte wochenlang in Lebensgefahr. Mittlerweile sei sie ausser Lebensgefahr, liege aber immer noch mit schweren Kopf- und Beinverletzungen im Spital.

Gegen den 18-jährigen Fahrer laufe derzeit ein Verfahren wegen eines versuchten vorsätzlichen Tötungsdelikts. Und auch gegen die Mitfahrer seien Strafverfahren eröffnet worden, zwei davon von der Jugendanwaltschaft, da sie noch minderjährig sind. Der mutmassliche Fahrer des Autos sitze nach wie vor in Untersuchungshaft, weiss der «Tages-Anzeiger».

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Karl Geiger
am 01.05.2020 um 19:45
Überleben heisst nicht leben. Ein Führerausweis bedingt eigentlich wie bei einem Waffenausweis zusätzliche Prüfungen, ob die Lenker*innen überhaupt geeignet sind, ein Fahrzeug zu führen. Sonst wird es leider weiter jährlich hunderte Tote ("Kollateralschäden") geben. Anders als bei Flug- oder Bahnunfällen ist die Lernkurve im Verkehrsbereich gering bis gar nicht vorhanden.