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Appenzell Innerrhoden gewinnt im grossen Krankenkassenprämien-Vergleich

In der Schweiz hat der Wohnort einen massiven Einfluss auf die Höhe der Krankenkassenprämien. Abhängig vom Kanton und der Prämienregion zahlen Versicherte für die Krankenkasse doppelt so viel wie an einem anderen Ort.

09.10.2019 / 13:43 / von: mco
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Ausschlaggebend für die Krankenkassenprämien sind die so genannten Prämienregionen, von denen es in der Schweiz insgesamt 42 gibt. (Bild:moneyland.ch)

Ausschlaggebend für die Krankenkassenprämien sind die so genannten Prämienregionen, von denen es in der Schweiz insgesamt 42 gibt. (Bild:moneyland.ch)

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Während das günstigste Krankenkassenmodell im Kanton Appenzell Innerrhoden für Erwachsene mit einer 300er-Franchise (ohne Unfalldeckung) 265.90 Franken kostet, zahlen die Kunden im Kanton Basel-Stadt fast doppelt so viel. Dies zeigt eine Untersuchung von moneyland.ch.

Auch für Erwachsene mit einer 2500er-Franchise (ohne Unfalldeckung) gebe es laut der Untersuchung die günstigsten Prämien im Kanton Appenzell Innerrhoden mit 167.30 Franken pro Monat.

Die günstigsten Prämien im Kanton Basel-Stadt hingegen betragen für die 2500er-Franchise 333.30 Franken pro Monat. Das ist rund das Doppelte und entspricht einer Prämiendifferenz von fast 2000 Franken im Jahr. Für junge Erwachsene sehen die Prämienverteilungen ähnlich wie für Erwachsene aus.

Die Kantone Thurgau und St.Gallen liegen bei den Kosten der Krankenkasesnprämien im Mittelfeld, während der Kanton Zürich eher teuer ist.

Hier geht es zu den Zahlen der Untersuchung.

Grosse Prämienunterschiede zwischen benachbarten Gemeinden

Die Gemeinde Oberengstringen gehört zur Prämienregion 3 im Kanton Zürich. Hier zahlen Erwachsene mit einer 2500er-Franchise (ohne Unfalldeckung) 200 Prämienfranken pro Monat (es handelt sich um Assura PharMed).

Das unmittelbar benachbarte Frankenthal gehört zur Stadt Zürich und damit zur teureren Prämienregion 1. Hier zahlen die Versicherten mit dem genau gleichen Profil für die günstigste Kasse (ebenfalls Assura PharMed) mit 264.90 Franken deutlich mehr. Einige Meter Wohndistanz resultieren also in einer Prämiendifferenz von rund 780 Franken pro Jahr.

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