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Asiatische Tigermücken in Zürich-Wollishofen gefunden

Die Asiatische Tigermücke ist in Zürich angekommen: In Wollishofen wurden Tiere, Larven und Eier gefunden. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits über die ungebetenen Nachbarn informiert. Die Stadt betont, dass gegenwärtig kein Anlass zur Sorge bestehe.

16.07.2019 / 17:00 / von: sda/mma
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Asiatische Tigermücken wurden bisher auch im Kanton Graubünden, im Kanton Tessin und in Basel festgestellt. (Symbolbild: Pixabay.com/WikiImages)

Asiatische Tigermücken wurden bisher auch im Kanton Graubünden, im Kanton Tessin und in Basel festgestellt. (Symbolbild: Pixabay.com/WikiImages)

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Bereits vor drei Jahren wurden erste Eier entdeckt, auf dem Carparkplatz beim Sihlquai, wo viele Fernbusse aus dem Süden ankommen. Damals handelte es sich um eingeschleppte Exemplare, die an den Fahrzeugen klebten. Die nun entdeckten Mücken in Wollishofen haben aber wohl die Wintermonate in Zürich überlebt.

Die Mücken, Larven und Eier würden nun bekämpft, sagt Gabi Müller, Leiterin Schädlingsprävention und -beratung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes Zürich. Dies geschehe mit Hilfe eines biologischen Mittels. Die Tigermückenlarven würden ein Eiweiss essen, welches diese tötet.

Die Anwohnerinnen und Anwohner und Hausbesitzer seien schriftlich informiert und zu einer Informationsveranstaltung eingeladen worden. Es bestehe gegenwärtig kein Anlass, sich Sorgen zu machen, betonte die Stadt in der Mitteilung.

Dies bestätigt auch Martin Gschwind vom Schweizerischen Tropeninstitut. Zum ersten brauche es Personen, welche mit einer tropischen Krankheit infiziert sind. Dann müsste es mehr Tigermücken haben und diese müssen für die Viren auch empfänglich sein.

«Nicht jede Tigermücke kann auch eine tropische Krankheit übertragen», so Gschwind im Beitrag von RADIO TOP:

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Mücken sollen gefangen werden

Gleichzeitig bittet die Stadt die Bevölkerung um Mithilfe. Wer die schwarz-weiss gestreifte Tigermücke sehe, solle sie einfangen oder fotografieren und den Fund dem Umwelt- und Gesundheitsschutz melden.

Weitere Informationen zur Tigermücke gibt es hier.

Asiatische Tigermücken wurden bisher auch im Kanton Graubünden, im Kanton Tessin und in Basel festgestellt. Die Mücken breiten sich seit Jahren in Europa aus, indem sie den internationalen Waren- und Personenverkehr als Transportmittel nutzen. Sie sind potentielle Überträgerinnen von tropischen Viruserkrankungen wie Dengue- und Chikungunyafieber.

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