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Atomendlagerfrage überfordert Gemeinden

Die geplanten Atomendlager in der Schweiz sind nicht nur bei der Bevölkerung ein grosses Thema, auch bei den Politikern der betroffenen Gemeinden. RADIO TOP hat mit den Präsidenten von Gemeinden gesprochen.

16.05.2019 / 18:10 / von: rme
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Die geplanten Atomendlager in der Schweiz sind nicht nur bei der Bevölkerung ein grosses Thema, auch bei den Politikern der betroffenen Gemeinden. (Screenshot: Youtube.com/Nagra)

Die geplanten Atomendlager in der Schweiz sind nicht nur bei der Bevölkerung ein grosses Thema, auch bei den Politikern der betroffenen Gemeinden. (Screenshot: Youtube.com/Nagra)

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Die Schweiz ist auf der Suche nach einem Atomendlager. In diesem Prozess werden geeignete Standorte gesucht. Die betroffenen Gemeinden haben dabei ein Mitspracherecht. Eine dieser Gemeinden ist Rheinau im Zürcher Weinland.

Für Sie ist aber genau dieses Mitspracherecht ein Problem. Dieses nehme sehr viel Zeit in Anspruch und sei für eine Milizbehörde kaum mehr zu bewältigen, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

RADIO TOP hat mit den Präsidenten von betroffenen Gemeinden gesprochen:

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Vor allem die vielen Informationen und die häufigen Sitzungen seien eine grosse Belastung, so Andreas Jenni, Gemeindepräsident von Rheinau. «Im Durchschnitt haben wir alle vier Wochen eine Sitzung», sagt Jenni. Für diese müssten sie rund einen halben Tag investieren.

Rheinau steht mit diesem Problem allerdings nicht alleine da. Auch Marthalen kann die grosse Belastung kaum mehr bewältigen. «An dieser Sitiuation wird sich kaum etwas ändern lassen», erklärt Gemeindepräsident Matthias Stutz.

Einzige Möglichkeit sei, den ganzen Prozess etwas zu verlangsamen. Da der Prozess sowieso viel zu lange dauere, sei diese Idee auch nicht optimal. Keine Probleme mit der ganzen Thematik hat die Gemeinde Glattfelden. Für sie sei die Belastung gut zu bewältigen und sie hätten keine Probleme damit, so Gemeindepräsident Ernst Gassmann.

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