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Aus dem Leben eines Hühnerbauers

RADIO TOP hat einen Tag lang einen Hühnerbauer begleitet. Dabei wurden diverse Fragen rund um das Thema Hühnerhof geklärt. Nur eine Frage blieb offen: Was war denn jetzt zuerst - das Huhn oder das Ei?

07.02.2020 / 08:00 / von: vsa
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Auf dem Hof der Familie Jung leben rund 18'000 Hühner. (Bild: RADIO TOP)

Auf dem Hof der Familie Jung leben rund 18'000 Hühner. (Bild: RADIO TOP)

Das grüne Licht soll auf die Hühner beruhigend wirken. (Bild: RADIO TOP/Vivien Sasso)

Das grüne Licht soll auf die Hühner beruhigend wirken. (Bild: RADIO TOP/Vivien Sasso)

Auf dieser Maschine landen die Eier wenn sie aus dem Stall kommen. (Bild: RADIO TOP/Vivien Sasso)

Auf dieser Maschine landen die Eier wenn sie aus dem Stall kommen. (Bild: RADIO TOP/Vivien Sasso)

(Bild: RADIO TOP/Vivien Sasso)

(Bild: RADIO TOP/Vivien Sasso)

Hier werden die Eier in den Kartons verpackt. (Bild: RADIO TOP/Vivien Sasso)

Hier werden die Eier in den Kartons verpackt. (Bild: RADIO TOP/Vivien Sasso)

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Wie kommt das Ei vom Huhn in den Karton?

Auch wenn es vielleicht enttäuschend ist: Es läuft in der Realität nicht so, wie in der Fernseh-Werbung eines Detailhändlers. Die wenigsten Hühner spazieren froh gackernd vom Stall in den Laden und legen ihr Ei direkt in den Karton. Dass die Eier wohlbehütet im Laden landen, dafür sorgt in vielen Fällen ein Hühnerbauer. Wie beispielsweise Michael Jung.

Auf dem Hof der Familie Jung stehen drei Ställe mit je rund 6000 Hühnern. Die legen ihre Eier am frühen Morgen in Legenester, die reihenweise im Stall eingebaut sind. Von da aus werden die Eier über ein Laufband aus dem Stall befördert. Dort kommt der Hühnerbauer ins Spiel. Er befreit die Eier von Federn und Dreck. Ausserdem werden Eier, die bereits kaputt sind, aussortiert. Das passiert alles in einem Vorraum der Ställe. Danach werden die Eier in einen anderen Raum gebracht.

In diesem Raum passiert vieles automatisch. Die Eier werden auf einem Laufband durch eine Maschine gefahren. Sie werden durchleuchtet, um zu kontrollieren, ob sie Risse haben. Sie werden gewogen und in die richtigen Karton-Schachteln sortiert. Der Hühnerbauer kontrolliert währenddessen, ob jederzeit genug Karton vorhanden ist und die Maschine richtig läuft.

Auf dem Hof der Familie Jung werden täglich rund 16‘500 Eier gelegt. Ein Grossteil davon landet im Detailhandel. Die restlichen Eier verkauft der Hühnerhof an Privatkunden.

Im ersten Teil einer dreiteiligen Reportage vom Hühnerhof wird der Weg, den ein Ei zurücklegt, erklärt:

Audio1

 

Zu sehen gibt es den Weg der Eier in diesem Video:

Video

 

Wie ist das Leben als Hühnerbauer?

Der Hühnerbauer Michael Jung ist schon auf dem Hof aufgewachsen, auf dem er heute arbeitet. Bald wird er den Hof seines Vaters übernehmen. Dass das eines Tages passiert, hätte der junge Mann früher nicht gedacht. Der Beruf des Hühnerbauers erschien ihm langweilig. Mittlerweile habe er die Tiere aber richtig lieb gewonnen. Und auch wenn seine Arbeit für Aussenstehende vielleicht langweilig wirkt, sei sie das ganz und gar nicht. Jeder Tag sei anders und stelle ihn vor neue Herausforderungen, sagt der Hühnerbauer.

Im zweiten Teil der dreiteiligen Reportage erzählt Michael Jung, wie persönlich das Verhältnis zwischen ihm und den tausenden Hühnern auf dem Hof ist:

Audio2

 

Welche Eier kommen von glücklichen Hühnern?

Diese Frage muss wohl jeder Konsument selbst beantworten. Michael Jung ist sicher, dass die Hühner auf seinem Hof glücklich sind. So oder so gelten folgende Bestimmungen: Hühner, die in Bodenhaltung leben, haben abgesehen vom Stall nur Zutritt zu einem Wintergarten. Die Freilandhaltung ermöglicht den Hühnern auch Zutritt auf eine Weide. Für Bio-Hühner gelten die gleichen Bestimmungen. Nur sind auf einem Bio-Hof weniger Hühner im Stall als auf einem Freiland-Hof.

Im dritten und letzten Teil der Reportage erzählt Michael Jung, woran man die Herkunft von einem Ei erkennen kann:

Audio3

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