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«Bewahren Sie diese Broschüre gut auf»: Rüti informiert über Notfalltreffpunkt

Jede Zürcher Gemeinde hat neu mindestens einen Notfalltreffpunkt. In der ganzen Ostschweiz soll demnächst ein einheitliches Notfallkonzept eingeführt werden.

29.07.2021 / 12:24 / von: lpe
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Die Bevölkerung hat eine Informationsbroschüre zu den Notfalltreffpunkten erhalten. (Bild: RADIO TOP)

Die Bevölkerung hat eine Informationsbroschüre zu den Notfalltreffpunkten erhalten. (Bild: RADIO TOP)

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Notfalltreffpunkt? In manchen Ohren mag dieser Begriff fremd klingen. Ein Anruf beim Amt für Bevölkerungsschutz Schaffhausen bringt Licht ins Dunkle. Amtsleiter und gleichzeitiger Stabschef des Kantonalen Führungsstabs, Bruno Litschi, erklärt gegenüber RADIO TOP: «Die Idee der Notfalltreffpunkte ist eigentlich in den Kantonen Aargau und Solothurn als Standortkantone von Atomkraftwerken entstanden.»

Die Kantone wollten ein Konzept erarbeiten, um die Bevölkerung schnell und koordiniert evakuieren zu können. Das Konzept wird vom Bund unterstützt. Fleichzeitig hat er weitere Kantone motiviert, am Konzept mitzuarbeiten. Dieser Empfehlung sind einige Kantone gefolgt, darunter die Kantone Zürich und Schaffhausen. Sie stecken mitten in der Umsetzung, wie die Beispiele Rüti und Schaffhausen zeigen. Andere Kantone brauchen gemäss Litschi noch etwas mehr Zeit. Es bleibt schlussendlich aber der Entscheid des Kantons, das Konzept umzusetzen.

Im Beitrag von RADIO TOP erklärt Bruno Litschi das Konzept der Notfalltreffpunkte:

audio

Evakuierung und Informationspunkt

Die Treffpunkte sollen die Evakuierung der Bevölkerung ermöglichen. Zugleich fungieren sie als Informationspunkt, falls sämtliche Kommunikationsmittel ausfallen. «Hinter jedem Notfalltreffpunkt steckt ein Konzept, dort ist auch hinterlegt, wer den Standort betreibt.» Das können Feuerwehrleute aber auch Freiwillige sein.

«Der Betrieb muss aber auch ausgelegt sein, auf mehrere Stunden oder Tage, falls wirklich ein grösseres Ereignis vorliegt.» Das Hochfahren eines Notfalltreffpunkts geschieht aber nur im äussersten Notfall. «Das ist keine niederschwellige Angelegenheit», stellt Litschi klar.

Auf notfalltreffpunkt.ch gibt es eine Übersicht über die einzelnen Treffpunkte. In manchen Landesteilen fehlen entsprechende Treffpunkte noch. Ziel sei gemäss Litschi jedoch, das Notfallkonzept zu vereinheitlichen: «Wir sind zuversichtlich, dass wir, mindestens was die Ostschweiz anbelangt, flächendeckend mit diesen Treffpunkten arbeiten können.»

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Max
am 03.08.2021 um 00:15
Und ein grosser leerer Fleck da wo Winterthur ist…