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Blaualgen befallen den Greifensee

Am Wochenende sind möglicherweise mehrere Hunde aufgrund der Blaualgen am Greifensee gestorben. Auch bei Menschen kann es verschiedene Erkrankungen auslösen. RADIO TOP konnte mit dem Kantonschemiker von Zürich Martin Brunner über die Gefahr durch die Bakterien sprechen.

16.05.2022 / 17:49 / von: ame/rpf/cba/bye
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Eigentlich lädt der Greifensee zum Baden ein, doch der Schein trügt. (Bild: TOP-Reporterin)

Eigentlich lädt der Greifensee zum Baden ein, doch der Schein trügt. (Bild: TOP-Reporterin)

Beim näheren Blick sieht das Wasser eher trübe aus, Grund dafür sind wohl Blaualgen. (Bild: TOP-Reporterin)

Beim näheren Blick sieht das Wasser eher trübe aus, Grund dafür sind wohl Blaualgen. (Bild: TOP-Reporterin)

Die Stadt Uster warnt vor den Bakterien. Der Kanton Zürich will weitere Infotafeln aufstellen. (Bild: TOP-Reporterin)

Die Stadt Uster warnt vor den Bakterien. Der Kanton Zürich will weitere Infotafeln aufstellen. (Bild: TOP-Reporterin)

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Blaualgen sind eigentlich bloss Bakterien, die aber bei einer Vermehrung gefährlich werden können. Dann werden sie nämlich zu Algenblüten, welche Giftstoffe bilden, die verschiedene Erkrankungen auslösen können.

Martin Brunner, Kantonschemiker von Zürich redet von einer Faustregel, wie man erkennen kann, ob der betroffene Bereich von Blaualgen befallen ist oder nicht: «In das trübe Wasser soll man einfach nicht baden gehen. Trübe ist es, wenn man bis zu den Knien in das Wasser geht und man die Füsse nicht mehr sehen kann.»

In welchen Seen noch gebadet werden kann, hat RADIO TOP herausgefunden:

audio

Vor allem Hundehaltende sollten besonders vorsichtig sein und ihre Tiere nicht baden gehen lassen. Bei ihnen besteht die Gefahr, dass sie die Giftstosse durch das Ablecken aufnehmen könnten. Das führte vergangenes Wochenende bereits zu mehreren toten Hunden.

Mehr Informationen zu den Blaualgen und das Merkblatt des Kantons Zürich gibt es hier.

TELE TOP sprach mit besorgten Hündelern und zögernden Schwimmerinnen am Greifensee über die Gefahr der Blaualgen:

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