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Blocher ruft zur Zurückhaltung bei unbewilligten Kundgebungen auf

Alt Bundesrat und SVP-Doyen Christoph Blocher hat Kritiker der Corona-Massnahmen zur Zurückhaltung bei unbewilligten Demonstrationen aufgerufen. Die derzeitige Situation sei nicht so schlimm, dass man Verbote übertreten müsse, sagte der frühere Justizminister in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview mit der SRF-TV-Sendung «Rundschau».

23.09.2021 / 05:11 / von: rme/sda
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Christoph Blocher nimmt in der SRF Rundschau die «Freiheitstrychler» teilweise in Schutz. (Screenshot: SRF)

Christoph Blocher nimmt in der SRF Rundschau die «Freiheitstrychler» teilweise in Schutz. (Screenshot: SRF)

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Nach der Nichtbewilligung und offiziellen Absage einer geplanten Demonstration gegen die Corona-Massnahmen in Bern am Donnerstag empfahl Blocher den Massnahmengegnern, daheim zu bleiben. Es gebe Situationen, in denen man gegen Demonstrationsverbote verstossen müsse. Dies sei derzeit aber nicht der Fall.

Der Industrielle, der von 2003 bis 2007 Mitglied der Schweizer Landesregierung war, bekundete gleichzeitig seine Sympathie gegenüber Massnahmenkritikern wie den «Freiheitstrychlern». Diese seien «Naturburschen» und hätten einen starken «Freiheitsdrang». Sie würden nun angefeindet, weil sie eine andere Meinung hätten.

Die «Freiheitstrychler» traten im Herbst 2020 erstmals in Erscheinung. Sie wehrten sich seitdem gegen die Corona-Massnahmen des Bundes und marschierten teils auch an unbewilligten Demonstrationen mit.

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