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Brack erzielt am Black Friday Mehrfaches des normalen Umsatzes

Der Schweizer Onlinehändler Brack habe lange gezögert, an dem aus den USA importierten Schnäppchentag mitzumachen. Inzwischen ist der Black Friday aber einer der wichtigsten Tage im Jahr geworden.

26.11.2021 / 07:19 / von: jis/sda
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Im Brack-Logistikzentrum im Willisau ist am Black Friday viel los.(Bild: Keystone/Christian Beutler)

Im Brack-Logistikzentrum im Willisau ist am Black Friday viel los.(Bild: Keystone/Christian Beutler)

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«Wir machen an diesem Wochenende mittlerweile ein Mehrfaches unseres normalen Umsatzes», sagte CEO Marc Isler zur Neuen Zürcher Zeitung. Aber ab dem dritten Jahr hätten die Kunden gefragt, warum es keine Angebote gebe, sagte der CEO. Daher habe Brack 2017 entschieden, dem Kundenbedürfnis entsprechen zu wollen. Nun sei die Rabattschlacht, die bei dem Onlinehändler von Donnerstag bis Montag dauert, aus der Jahresplanung nicht mehr wegzudenken.

Kein typischer Ausverkauf

Die Kunden schätzten dabei, dass es sich nicht um einen typischen Ausverkauf handle. Im Vordergrund stünden nämlich nicht Restposten, sondern neue Produkte, die die Konsumenten typischerweise schon länger suchten. Damit am Black Friday alles funktioniere, nehme man den Händlern grosse Mengen ab, die Brack bereits weit im Voraus bestelle. Die Lieferanten könnten so gut planen und böten gute Konditionen, die man an die Kunden weitergebe, sagte Isler.

Leute warten auf Black Friday

Das mit Abstand begehrteste Produkt seien Fernsehgeräte: «Ich staune immer wieder, wie viele Fernseher verkauft werden. Allein bei uns sind es an diesen Tagen über tausend», sagte er. Laut Isler zeigen die Daten ausserdem, dass die Konsumenten bei Investitionen mittlerweile bewusst auf den Black Friday warteten.

Im November stiegen bei Brack die Besuche auf der Website an, weil vermehrt nach spezifischen Produkten gesucht würde. Gleichzeitig gingen die Verkäufe jedoch zurück, weil die Leute hofften, am Black Friday ein passendes Angebot zu finden, sagte Isler. Die gegenwärtigen Lieferengpässe sind für den Brack-CEO derweil nur ein Randthema. Punktuell habe man umplanen müssen, aber insgesamt habe man zum Black Friday noch mehr Angebote als im vergangenen Jahr.

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