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Braucht es Sitzblockaden? Politiker und Bevölkerung von Zürich sind sich uneinig

Nach dem Klimaprotest auf dem Zürcher Paradeplatz hat die Polizei 83 Klimaaktivisten verhaftet. Ob solche Proteste der richtige Weg sind, da sind sich Politiker und Stadtzürcher nicht einig.

03.08.2021 / 19:11 / von: avi/mco
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Ein Passant spricht sich für legale Demonstrationen aus. (Screenshot: TELE TOP)

Ein Passant spricht sich für legale Demonstrationen aus. (Screenshot: TELE TOP)

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«Demos bei denen der Zugang zum Arbeitsplatz versperrt wird, verachte ich», sagt ein Passant auf dem Paradeplatz. Weil der Sitzstreik von Klimaaktivisten vor den Grossbanken UBS und Credit Suisse friedlich war, sei es ein richtiger Weg, meint Felix Moser, Parteipräsident der städtischen Grünen. Er sei voll und ganz bei den Aktivisten. Diese Meinung teilt der Parteipräsident der Stadtzürcher SVP, Mauro Tuena nicht: «Da die Demonstraion illegal war, ist es richtig, dass die Polizei eingegriffen hat.»

83 Klimaaktivisten hat die Polizei abgeführt. Sie haben gegen die Investitionen der Grossbanken in Fossile Brennstoffe protestiert. Am Abend haben sie sich nochmals versammelt, dieses Mal aber um ihre verhafteten Kollegen zu unterstützen. Am Dienstagmorgen waren von den 83 Aktivisten noch zehn in Haft.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass keine Untersuchungshaft beantragt wird, dies teilt sie auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone SDA mit.

Im Interview mit TELE TOP sprechen Felix Moser, der Präsident der städtischen Grünen und SVP-Präsident Mauro Tuena über die Demonstration der Klimaaktivisten:

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