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Bund schränkt Blutspenden wegen West-Nil-Virus ein

Das Bundesamt für Gesundheit schränkt Blutspenden ein. So müssen Reisende aus Südeuropa künftig 30 Tage warten, bevor sie wieder Blut spenden dürfen. Grund dafür ist das gefährliche West-Nil-Virus.

19.08.2019 / 20:36 / von: abl
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Einzig Spender im Kanton Zürich dürfen trotz Reisen nach Südeuropa weiterhin spenden. (Bild: blutspendezurich.ch)

Einzig Spender im Kanton Zürich dürfen trotz Reisen nach Südeuropa weiterhin spenden. (Bild: blutspendezurich.ch)

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Das West-Nil-Virus erreichte nach Südeuropa diesen Sommer auch einige Provinzen im Norden Italiens und die Côte d’Azur und die Provence in Frankreich. Weil der Erreger der Schweiz immer näher kommt, ergreift der Bund nun Massnahmen, wie SRF online berichtet.

So hat das Bundesamt für Gesundheit entschieden, Reisende, die sich in Südeuropa aufgehalten haben, während 30 Tagen für Blutspenden zu sperren. In den Kantonen Zürich und Schaffhausen ist eine Spende weiterhin möglich, da dort das Blut zusätzlich auf das West-Nil-Virus getestet wird. 

Das West-Nil-Virus verläuft in 75 % der Infektionen ohne Symptome. Bei 25 % zeigen sich grippeähnliche Symptome mit hohem Fieber. Bei einem kleinen Teil der Infizierten kommt es zu schwerwiegenden Komplikationen wie Hirnhautentzündungen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen können. 

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