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Bundesgericht heisst Beschwerde von Fluglotse gut

Das Bundesgericht hat einer Beschwerde eines Flugverkehrsleiters von Skyguide stattgegeben. Die Richter sprachen ihn vom Vorwurf der fahrlässigen Störung des öffentlichen Verkehrs frei.

08.11.2019 / 04:51 / von: das/sda
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Das Bundesgericht spricht einen Fluglotsen frei. (Symbolbild: Skyguide)

Das Bundesgericht spricht einen Fluglotsen frei. (Symbolbild: Skyguide)

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In einer Medienmitteilung von der Nacht auf Freitag zeigte sich Skyguide mit dem Urteil zufrieden. Die Organisation sei aber trotz dieses erfreulichen Freispruchs davon überzeugt, dass im Schweizer Gesetz ein Rahmen für die in der Aviatik gelebte Sicherheitskultur «Just Culture» fixiert werden müsse, hiess es weiter.

Damit solle es Mitarbeitern gesetzlich ermöglicht werden, Fehler zu melden, ohne disziplinarische Konsequenzen befürchten zu müssen, sofern diese nicht mutwillig oder grobfahrlässig begangen worden seien.

Hintergrund der Beschwerde am Bundesgericht war ein Fall vom März 2011 am Flughafen Zürich. Zwei Maschinen erhielten kurz nacheinander die Startfreigabe auf den sich kreuzenden Pisten 16 und 28. Das Flugzeug auf Piste 16 startete wie vorgesehen, während die Maschine auf Piste 28 den Start abbrach.

Der beteiligte Flugverkehrsleiter von Skyguide musste sich später aufgrund des Vorfalls vor dem Bezirksgericht Bülach verantworten und wurde freigesprochen. Dagegen legte die Staatsanwaltschaft Rekurs ein und zog den Fall zum Zürcher Obergericht weiter. Dieses sprach den Mann aber für schuldig, wogegen er nunmehr erfolgreich seine Beschwerde beim Bundesgericht einreichte.

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