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Bundesrat tagt in Zürich: «Wir treffen unsere Chefs»

Der Bundesrat hält seine Sitzung heute Mittwoch für einmal nicht im Bundeshaus ab, sondern im Zürcher Landesmuseum. Vorgesehen ist auch ein Apéro mit der Bevölkerung. «Da treffen wir unsere Chefs», sagte Bundespräsident Ueli Maurer (SVP).

15.05.2019 / 16:33 / von: sda/mco
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Ueli Maurer redet zu seinen «Chefen» dem Schweizer Volk. (Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

Ueli Maurer redet zu seinen «Chefen» dem Schweizer Volk. (Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

Regierungsratspräsidentin Carmen Walker Späh unterhält sich mit Bundesratspräsident Ueli Maurer. (Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

Regierungsratspräsidentin Carmen Walker Späh unterhält sich mit Bundesratspräsident Ueli Maurer. (Bild: TELE TOP/Matthias Ganz)

Bundesrat Ueli Maurer auf Besuch in Zürich. (Bild: RADIO TOP Lukas Lippert)

Bundesrat Ueli Maurer auf Besuch in Zürich. (Bild: RADIO TOP Lukas Lippert)

Der Bundesrat hält seine Sitzung heute «extra muros» im Landesmuseum in Zürich ab. (Bild: RADIO TOP Lukas Lippert)

Der Bundesrat hält seine Sitzung heute «extra muros» im Landesmuseum in Zürich ab. (Bild: RADIO TOP Lukas Lippert)

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Bereits zum 14. Mal tagt der Bundesrat «extra muros», also ausserhalb der Mauern. Der Begriff «extra muros» behagt Maurer allerdings nicht. «Das bedeutet ja, dass wir sonst hinter Mauern sitzen.» Für ihn sei es vielmehr eine Tour de Suisse, bei welcher der Austausch mit den Regionen gepflegt werde.

RADIO TOP hat die Stimmung beim Landesmuseum eingefangen: 

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Komplimente beim Apéro

Maurer selbst hatte Zürich als Ort für die diesjährige «extra muros»-Sitzung ausgewählt. «Ich hatte ja keine Bundespräsidenten-Feier. Das ist etwas die Kompensation dafür.»

Zudem dürfe man ruhig auch mal wieder sagen, dass «ohne Zürich in der Schweiz nicht viel geht». Zürcher hätten aber oft das Gefühl, sie würden zugunsten von ärmeren Kantonen benachteiligt.

Nach der Bundesratssitzung, an der normale Traktanden behandelt werden, will sich der Bundesrat unter das Volk mischen. Auf dem Programm steht ein Apéro im Landesmuseum. «Da treffen wir unsere Chefs und schauen, ob sie zufrieden sind mit uns», sagte Maurer.

«Man ist ja nicht ganz normal»

An solchen Anlässen gebe es zwar meist eher Komplimente. Die Leute würden sich freuen, ein paar Worte mit einem Bundesrat wechseln zu können. Der langjährige Bundesrat Maurer ist darüber nach wie vor erstaunt. «Als Bundesrat hat man das Gefühl, ganz normal zu sein. Aber man ist nicht ganz normal.»

Maurer selbst hatte Zürich als Ort für die diesjährige «extra muros»-Sitzung ausgewählt. «Ich hatte ja keine Bundespräsidenten-Feier. Das ist etwas die Kompensation dafür.»

Zudem dürfe man ruhig auch mal wieder sagen, dass «ohne Zürich in der Schweiz nicht viel geht». Zürcher hätten aber oft das Gefühl, sie würden zugunsten von ärmeren Kantonen benachteiligt.

Ein Riesen-Tirggel für Ueli Maurer

«Wir wissen, dass wir vielerorts Ablehnung auslösen und es einen Anti-Zürich-Reflex gibt», sagte die Zürcher Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh (FDP). Dabei habe Zürich so viel zu bieten, nicht nur als Beitragszahler in den Finanzausgleich.

Für Maurers Liebeserklärung an den bevölkerungsreichsten Kanton schenkte ihm Walker Späh eine Freitag-Tasche in blau-weiss voller regionaler Spezialitäten. Für zusätzliche Energie erhielt Maurer einen riesigen Tirggel, ein traditionelles Honiggebäck, das in jedes Zürcher Samichlaus-Säckli gehört.

Impressionen vom 14. «extra muros» im Beitrag von TELE TOP: 

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