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Ceesay schiesst den FCZ an die Spitze

Der FC Zürich fährt in der Super League dort weiter, wo er vor der Länderspielpause aufgehört hat: mit einem Heimsieg. Das 1:0 gegen das zuvor viermal in Folge unbesiegte Lugano ist verdient.

17.10.2021 / 06:16 / von: sap/sda
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Zürcher Jubel im Letzigrund: Torschütze Assan Ceesay (links) und Wilfried Gnonto (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Zürcher Jubel im Letzigrund: Torschütze Assan Ceesay (links) und Wilfried Gnonto (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

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Mindestens bis zum Ende des Spiels Sion - Basel vom Sonntagnachmittag ist der FC Zürich abermals Leader der Super League.

Der unter Trainer André Breitenreiter ganz erwachte Assan Ceesay erzielte in der 77. Minute nach einer wunderbaren langen Vorlage von Antonio Marchesano aus dem Lauf mit einem platzierten Vollristschuss sein achtes Saisontor in der Meisterschaft. Die Tessiner hatten darauf keine Antwort parat, dennoch hätten Jonathan Sabbatini in der Nachspielzeit bei einer eher zufällig wirkenden Aktion beinahe ausgeglichen.

Für Breitenreiters Antipoden Mattia Croci-Torti war es nach zwei Unentschieden und zwei Siegen die erste Niederlage. Die defensive Grundausrichtung der Luganeser Mannschaft zahlte sich diesmal nicht aus. Mit der Dauer des Spiels liess sich die Tessiner Abwehr immer öfter in Verlegenheit bringen. Das Gegentor kündigte sich Mitte der zweiten Halbzeit an.

Die Zürcher spielten längst nicht so spektakulär wie beim vorangegangenen 6:2-Sieg gegen Sion. Dafür aber gewährten sie den Luganesi keine Handvoll gefährliche Angriffe. Unter André Breitenreiter ist in der Mannschaft eine Ordnung, wie sie in der letzten Saison nicht zu erkennen war. Mit diesem Vorzug und der Torgefährlichkeit, die sie in jedem Spiel kreieren, sind die Zürcher tatsächlich unter die besten Mannschaften der Liga einzureihen.

Am gefährlichsten wurde es in der ersten Hälfte bei einer Standardsituation. Antonio Marchesano hätte nach 36 Minuten mit einem Freistoss exakt ins Lattenkreuz getroffen, hätte nicht Goalie Sebastian Osigwe eine hervorragende Parade gezeigt. Die allerbesten Szenen vor dem 1:0 hatten die Zürcher Mitte der zweiten Halbzeit. Ceesay verpasste das Tor mit einem Kopfball um Zentimeter, und der kurz vorher eingewechselte Ante Coric zwang Goalie Sebastian Osigwe zu einer blendenden Parade.

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