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Chefarzt der USZ-Herzklinik wehrt sich gegen Vorwürfe

Der Chefarzt der Herzklinik am Unispital Zürich meldet sich erstmals zu Wort. In einer Stellungnahme kritisiert er Spital, Medien und Prüfer.

10.07.2020 / 06:22 / von: lny
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Francesco Maisano wehrt sich gegen die Vorwürfe gegen ihn. (Bild: KEYSTONE/USZ)

Francesco Maisano wehrt sich gegen die Vorwürfe gegen ihn. (Bild: KEYSTONE/USZ)

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Die Ärzte-Affäre am Unispital Zürich geht in die nächste Runde. Der beurlaubte Chef der Herzchirurgie, Francesco Maisano, meldet sich nach wochenlangem Schweigen in einer über 120-seitigen Stellungnahme zu Wort. Darin kritisiert er unter anderem das Spital selbst, berichtet der «Tages-Anzeiger». Dieses habe den Untersuchungsbericht veröffentlicht, ohne ihm die Möglichkeit zu geben, sich dazu zu äussern.

Vom Vorwurf der Patientengefährdung distanziert Maisano sich. Auch dass er wissenschaftliche Publikationen gefälscht habe, sei nicht wahr. Verschiedene Publikationen seien in einer Zeitschrift erschienen, die «wissenschaftlich nicht relevant» seien. Weiters wurde Maisano vorgeworfen, eigene Implantate eingesetzt zu haben – aus Eigeninteresse. Um diese einsetzen zu dürfen, brauchte er eine Ausnahmebewilligung von Swissmedic. Dass er dafür der Behörde gegenüber falsche Angaben gemacht haben soll, verneint er.

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