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Contact-Tracing im Kanton Zürich funktioniert nur bei jedem Dritten

Das Contact-Tracing in der Schweiz funktioniert oft nicht. Besonders tief ist die Erfolgsquote im Kanton Zürich: Lediglich bei 35 Prozent der Infizierten kann der Ort der Ansteckung herausgefunden werden.

09.08.2020 / 08:51 / von: pwa/sda
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Oft bleibt trotz Contact-Tracing unklar, wo sich jemand mit dem Coronavirus angesteckt hat. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Oft bleibt trotz Contact-Tracing unklar, wo sich jemand mit dem Coronavirus angesteckt hat. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Das Contact-Tracing funktioniert in der Schweiz noch nicht wie gewünscht. Laut «SonntagsZeitung» zeigen neue Zahlen, dass Ansteckungen in vielen Fällen nicht lokalisiert werden. Obwohl Heerscharen von Beamten in allen Kantonen versuchten, die Spuren des Virus zu verfolgen, sei der Erfolg bescheiden.

So konnten die Tracer im Kanton Bern im Juli in 39 Prozent der Fälle den Ort der Ansteckung nicht herausfinden. In Zürich lag die Quote gar bei 65 Prozent. Nicola Low, Epidemiologe und Mitglied der Task-Force des Bundes, fordert ein effizienteres Contact-Tracing, um Übertragungsketten zu unterbrechen. Es brauche zudem präventive Tests bei besonders gefährdeten Gruppen. Dies ist etwa des Gesundheitspersonal, oder Rückkehrer aus Risikoländern.

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R.
am 11.08.2020 um 15:49
Vielleicht liegt 'das Problem' darin, dass wir Schweizer uns nicht so gern überwachen lassen wollen.