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Corona-Impfung für Obdachlose und Suchtkranke in Zürich

Für Randständige und Suchtkranke ist es schwierig, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Dies, weil sie oft keinen Zugang zu einer Online-Anmeldung haben. Deshalb hilft das Sozialwerk Pfarrer Sieber den Randständigen und Suchtkranken mit einer Impfung.

06.07.2021 / 07:04 / von: jmi
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Das Sozialwerk Pfarrer Sieber impfte bereits 80 Obdachlose und Suchtkranke gegen das Coronavirus. (Symbolbild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Das Sozialwerk Pfarrer Sieber impfte bereits 80 Obdachlose und Suchtkranke gegen das Coronavirus. (Symbolbild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

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Das Sozialwerk Pfarrer Sieber hat bisher 80 Randständige gegen Corona geimpft. Dies haben sie im «Sune-Egge» getan, das Fachspital für Sozialmedizin und Abhängigkeitserkrankungen des Sozialwerkes. Das Spital war sich seiner Verantwortung bewusst, deshalb haben sie sich schon früh Impfdosen besorgt. «Da die Obdachlosen sehr oft kein Internetzugang haben oder keinen Telefon oder Computer besitzen, können sie sich nicht online für einen Impftermin anmelden», sagt Walter von Arburg, Mediensprecher vom Sozialwerk Sieber gegenüber RADIO TOP.

Die erste Impfung bereitet dem Fachspital eigentlich fast keine Probleme. Es gibt eher bei der zweiten Impfung Probleme. «Bei der ersten Impfung sind die Ranständigen bei uns im Spital, dann kann man sie gleich impfen», sagt von Arburg. «Bei der zweiten Impfung ist es schwieriger, da wir oft nicht wissen, wo sich die Personen aufhalten.» Deshalb ist das Spital auf die Hilfe von den Partnerorganisationen angewiesen. So bringt das Personal der Gassenküche, der Gassenarbeit oder des Gassenkaffees die Ranständigen ins Spital.

Im Beitrag von RADIO TOP erklärt Walter von Arburg, Mediensprecher vom Sozialwerk Sieber, welche Schwierigkeiten es beim Impfen der Randständigen gibt:

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