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Das passiert mit den retournierten Wahlcouverts

Am Sonntag wählt die Schweizer Stimmbevölkerung das neue Parlament. Die Rückantwortcouverts landen bei den Gemeinden. In den dortigen Wahlbüros herrscht am Wahlsonntag

18.10.2019 / 12:13 / von: swd
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Alle vier Jahre wählt die Schweizer Stimmbevölkerung ein neues Parlament. (Symbolbild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Alle vier Jahre wählt die Schweizer Stimmbevölkerung ein neues Parlament. (Symbolbild: RADIO TOP/Sandro Peter)

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Am 20. Oktober ist Wahlsonntag und die Schweiz wählt Ständerats- und Nationalratskandidaten ins eidgenössische Parlament. Viele Stimmberechtigten retournieren ihr Wahlcouvert per Post, aber auch die direkte Abgabe bei der Gemeinde ist möglich.

Was mit den retournierten Wahlcouverts in den Wahlbüro passiert, im Beitrag von RADIO TOP:

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Je nach Gemeinde werden die Rückantwortcouverts direkt bei der Ankunft im Wahlbüro geöffnet. Dabei wird der Stimmrechtsausweis kontrolliert. Fehlt die Unterschrift werden die Unterlagen aussortiert. Die kleinen Umschläge, welche die Wahlzettel beinhalten, müssen dabei bis am Wahlwochenende verschlossen aufbewahrt werden. Bei anderen Gemeinden wie zum Beispiel im Kanton Schaffhausen bleiben die kompletten Rückantwortcouverts bis am Wahlwochenende verschlossen. Erst dann werden die Stimmrechtsausweise kontrolliert und sortiert.

Im ersten Schritt werden die Nationalratslisten bei der sogenannten Bereinigungsphase von Zweierteams kontrolliert. Die handschriftlich angepassten Listen werden dabei besonders genau angeschaut.

Auch die nächste Phase, die Eingabe der Listen, ist kantonal unterschiedlich. Im Kanton Zürich werden die Listen an ein anderes Zweierteam weitergegeben. Diese geben die Listen in einem System ein. Dabei wird die Eingabe jedes einzelnen Wahlzettels kontrolliert. Dies geschieht in Form von Stichproben oder durch eins zu eins Überprüfung.

Im Kanton Schaffhausen werden die veränderten und somit komplizierten Listen aller Gemeinden an die Stadt Schaffhausen übergeben. Dort werden die Listen von der kantonalen Datenverarbeitungsstelle im System eingegeben. Dies geschieht ebenfalls wieder in Zweierteams.

Bei den Unterlagen für die Ständeratswahlen ist das Auszählen einfacher. Die Namen müssen nicht im System eingegeben werden. Die Wahlzettel werden von den Gemeinden gezählt und an das kantonale Wahlbüro weitergeleitet. Aus diesem Grund sind auch die Resultate für die Ständeratswahlen früher bekannt als die Ergebnisse der Nationalratswahlen.

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