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«Das war halt nur ein Spruch»

Polizisten sollen im Umgang mit LGBT-feindlichen Aggressionen besonders geschult werden. Der Kantonsrat hat ein entsprechendes Postulat an den Regierungsrat überwiesen. Die Schwulen-Organisation Pink Cross reagiert erfreut.

02.12.2019 / 19:54 / von: mco
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Schweizweit werden durchschnittlich zwei Hassdelikte gegen Schwule und Lesben von der Helpline der LGBT-Dachverbände pro Woche erfasst. (Bild: pixabay.com/StockSnap)

Schweizweit werden durchschnittlich zwei Hassdelikte gegen Schwule und Lesben von der Helpline der LGBT-Dachverbände pro Woche erfasst. (Bild: pixabay.com/StockSnap)

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Der Zürcher Kantonsrat hat dem Postultat «Weiterbildungen für den Umgang mit LGBTI-feindlichen Aggressionen» von AL- und SP-Parlamentarier mit 112 Ja-Stimmen gegen 56 Nein-Stimmen zugestimmt und dem Regierunsrat überwiesen.

Roman Heggli, Geschäftsleiter von der Schwulen-Organisation Pink Cross freut sich über das Postulat, Es sei wichtig, dass Opfer von Hassverbrechen zur Polizei gehen und darauf vertrauen können, dass ihre Anliegen auf dem Polizeiposten ernst genommen werden.

Zurzeit werden laut den Autoren des Postulats nur ein Bruchteil der tatsächlich erfolgten Vorfälle zur Anzeige gebracht. Das soll sich in Zukunft dank den zusätzlichen Kursen ändern.

Bereits heute erhalten Zürcher Polizisten eine spezielle Ausbildung. In einem Block von insgesamt zwei Lektionen, organisiert von Pink Cop, werden angehende Polizisten für das Thema LGBTI sensibilisiert. In dieser kurzen Zeit, sei es jedoch nicht möglich einzelne Themen vertieft zu behandeln, meint Peter Sahli, Vorstandsmitglied von Pink Cop. Die Kurse würden deshalb oberflächlich bleiben. 

Roman Heggli von Pink Cross ist gleicher Meinung und erklärt im Beitrag von RADIO TOP, wieso es aus seiner Sicht mehr LGBTI-Unterricht für Polizisten braucht:

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