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Das Zürcher Kunsthaus vermisst zwei Bilder und schaltet Polizei ein

Im Zürcher Kunsthaus fehlen zwei Bilder. Diese zwei Werke seien seit Anfang Jahr unauffindbar, teilte das Kunsthaus am Dienstag mit. Interne Suchen seien erfolglos geblieben. Das Kunsthaus hat deshalb die Polizei eingeschaltet.

24.01.2023 / 14:17 / von: lro
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Dieses Werk Namens Soldaten im Lager ist im Zürcher Kunsthaus unauffindbar. (Bild: Kunsthaus Zürich)

Dieses Werk Namens Soldaten im Lager ist im Zürcher Kunsthaus unauffindbar. (Bild: Kunsthaus Zürich)

Das Bild von Dirck de Brays ist bereits in einer weltweiten Datenbank für verschwundene Werke registriert. (Bild: Kunsthaus Zürich)

Das Bild von Dirck de Brays ist bereits in einer weltweiten Datenbank für verschwundene Werke registriert. (Bild: Kunsthaus Zürich)

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Das Kunsthaus Zürich ist auf der Suche nach zwei Gemälden aus dem Altmeisterbestand, teilt es am Dienstag mit. Seit Anfang dieses Jahres sind zwei Werke, welche das Kunsthaus nach dem Brand in der Nacht vom 2. auf den 3. August abgehängt und der internen Reinigung und Restaurierung zugeführt hat, unauffindbar. Interne Suchen blieben erfolglos. Ein Diebstahl könne deshalb nicht mehr ausgeschlossen werden, schreibt das Kunsthaus weiter. Es erstattete am 13. Januar deshalb Anzeige gegen Unbekannt. 

Es handelt sich um zwei kleinformatige Gemälde

Das erste heisst «Soldaten im Lager» und stammt von Robert van den Hoecke. Gemalt wurde es Mitte des 17. Jahrhunderts. Beim zweiten verschwundenen Bild handelt es sich um Dirck de Brays' «Narzissen und andere Blumen in Glasvase auf einer Marmorplatte» von 1673.

Die Direktion hofft, dass sie unbeschadet den Weg zurück ins Kunsthaus finden. Das Kunsthaus unterstützt die Polizei bei den Ermittlungen, hat die vermissten Werke im Art Loss Register, der weltweit grössten Datenbank verlorener und gestohlener Kunstwerke eintragen lassen und führt parallel eigene Untersuchungen durch. 

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