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Der Kanton Zürich baut ein Impfdorf im Hauptbahnhof

Statt eines Weihnachtsmarkts gibt es in diesem Herbst das Impfdorf: Anlässlich der nationalen Impfwoche baut der Kanton Zürich in der Halle des Hauptbahnhofs ein Corona-Impfdorf auf.

03.11.2021 / 14:32 / von: sda/mma
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Der Kanton Zürich verstärkt seinen Effort im Kampf gegen die Coronapandemie und beteiligt sich an der nationalen Impfwoche vom 8. bis 14 November. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA/MOHSSEN ASSANIMOGHADDAM)

Der Kanton Zürich verstärkt seinen Effort im Kampf gegen die Coronapandemie und beteiligt sich an der nationalen Impfwoche vom 8. bis 14 November. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA/MOHSSEN ASSANIMOGHADDAM)

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Kein Weihnachtsmarkt, dafür ein Impfdorf. Das plant der Kanton Zürich im Zürcher Hauptbahnhof. Dort können sich impfwillige oder noch unsichere Zürcherinnen und Zürcher informieren und beraten lassen, aber auch die eigentliche Impfung ist dort möglich, wie der Kanton am Mittwoch mitteilte.

Fast schon wie Ausgehen soll sich das Impfen bei der «Langen Nacht der Impfung» anfühlen, analog der «Langen nach der Museen». Am 12. und 13. November sind die Apotheken dafür bis Mitternacht geöffnet. 

Diese Impf-Nächte werden mit einem Gastro-Angebot ergänzt. Geplant sind Kaffee und Berliner. Als Gesundheitsdirektorin könne sie ja nicht gut Glühwein ausschenken lassen, sagte Natalie Rickli (SVP) am Mittwoch an der Medienkonferenz des Bundes.

Impftage für Migranten

Auch das Problem, dass ausländische Einwohnerinnen und Einwohner nach wie vor seltener geimpft sind, will der Kanton angehen: In den Impfzentren sind während der Impfwoche Expertinnen und Experten vor Ort, die in verschiedenen Sprachen Auskunft geben können.

Die Türkisch-Islamische Stiftung, die Albanisch-Islamische Gemeinschaft, das Kompetenzzentrum Parandalo sowie der Bildungsverein ECAP, alles Institutionen für Migrantinnen und Migranten, führen zudem eigene Impftage durch.

Rickli: «Nochmals Vollgas»

Die bisherigen Angebote wie etwa die Impfbusse und das Impftram sind auch während der Impfwoche in Betrieb. Regierungsrätin Natalie Rickli (SVP) kündigte in der Mitteilung an, «nochmals Vollgas» zu geben. Die Entwicklung in anderen Ländern zeige, wie wichtig eine möglichst hohe Impfquote sei. «Ich hoffe sehr, dass sich in dieser Woche möglichst viele Menschen informieren und impfen lassen.»

Im Kanton Zürich sind aktuell 76 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner ab 12 Jahren vollständig geimpft.

Seit Anfang November werden im Kanton Zürich erste Booster-Impfungen in Spitälern und Hausarztpraxen verabreicht. In den Heimen ist der Booster-Beginn für Mitte Monat geplant.

Die Gesundheitsdirektion will voraussichtlich Ende dieser Woche darüber informieren, wann die Booster-Impfungen auch in den Impfzentren angeboten werden, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

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