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Der ZSC siegt nach langer Pause

Die ZSC Lions meldeten sich mit einem knappen Sieg aus der Quarantäne zurück. Die Zürcher gewannen das Topspiel der Runde auswärts bei Servette 4:3 nach Penaltyschiessen. Die Rapperswil-Jona Lakers und Fribourg-Gottéron feiern beide einen 4:1-Sieg.

20.11.2020 / 22:41 / von: lny/sda
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Mit seinem zweiten versenkten Penalty sicherte Frederik Pettersson dem ZSC in Genf den Sieg. (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Mit seinem zweiten versenkten Penalty sicherte Frederik Pettersson dem ZSC in Genf den Sieg. (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

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Auch im zweiten Aufeinandertreffen der offensiv stärksten Teams der National League in dieser Saison stand der Sieger nach 65 Minuten nicht fest. Wie schon am 9. Oktober, als sich der ZSC im Hallenstadion nach einer 3:0- und 4:1-Führung den Genfern nach Penaltyschiessen noch 4:5 geschlagen geben musste, geriet die Mannschaft von Trainer Rikard Grönborg auch in der leeren Vernets-Halle im Schlussdrittel aus dem Tritt. Eric Fehr und Damien Riat machten zwischen der 48. und 54. Minute aus dem 0:2 ein 2:2 und läuteten damit einen dramatischen Finish ein.

Knapp zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit brachte Chris Baltisberger die Zürcher erneut in Führung. Doch nur zwölf Sekunden später glich Linus Omark die Partie auf kuriose Weise wieder aus. Der Schuss des Genfer Topskorers hätte das Gehäuse von Lukas Flüeler verfehlt, doch der ZSC-Keeper lenkte den Puck unglücklich ins eigene Tor ab.

Im Penaltyschiessen hielt Flüeler vier von sechs Versuchen. Fredrik Pettersson schoss den ZSC im ersten Ernstkampf seit 13 Tagen mit zwei verwandelten Penaltys doch noch zum Sieg. Servette ist nach der dritten Niederlage im neunten Saisonspiel auch nach Verlustpunkten nicht mehr Leader.

Fribourg-Gottéron und die Lakers mit Siegen

Fribourg-Gottéron übernahm mit einem 4:1-Sieg gegen Biel die Spitze der unübersichtlichen National-League-Tabelle. Die Freiburger traten gegen Lieblingsgegner Biel gewohnt effizient und gut organisiert auf. Unter anderem dank der ersten zwei Saisontreffer von Captain Julien Sprunger gewannen sie 4:1 und holten im dritten Spiel gegen die Seeländer die Punkte sieben bis neun.

Das Duell der beiden Ausnahmekönner Roman Cervenka und Julius Nättinen entschied der Tscheche der Rapperswil-Jona Lakers für sich. Er erzielte beim 4:1-Sieg gegen Ambri-Piotta zwei Tore, der finnische Topskorer der Leventiner nur eines.

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