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Mario Fehr: «Das ist eine widerliche Tat!»

Es ist ein brutaler Angriff, der die ganze Schweiz schockiert. Ein 15-Jähriger greift am Samstagabend im Zürcher Kreis 2 einen orthodoxen Juden auf offener Strasse an und sticht mit einem Messer auf ihn ein. Der Mann muss schwer verletzt ins Spital. Die Angst in der jüdischen Gemeinde ist gross. Politik und Polizei reagieren mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen.

04.03.2024 / 19:18 / von: jma/rka
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Die TOP-Medien nahmen an der Medienkonferenz in Zürich teil: 

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Am vergangenen Samstagabend,hat ein 15-jähriger Täter einen jüdischen Mann im Kreis 2 auf offener Strasse lebensbedrohlich verletzt. Der Stadtrat sei erschüttert und tief betroffen angesichts dieser Gewalttat gegen einen jüdischen Zürcher, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Stadtrat sei in Gedanken beim Opfer, seiner Familie und seinen Freund*innen und der ganzen jüdischen Gemeinschaft in Zürich. Dieses Mitgefühl mit der jüdischen Bevölkerung haben Stadtpräsidentin Corine Mauch und Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart gestern Sonntag den Vertreter*innen der jüdischen Gemeinden in einem gemeinsamen Brief zum Ausdruck gebracht.

Jüdische Einrichtungen verstärkt geschützt

Der Täter wurde am Samstag von der Stadtpolizei festgenommen, die gerichtspolizeilichen Ermittlungen sind derzeit im Gange, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die jüdischen Einrichtungen in der Stadt Zürich werden aktuell verstärkt geschützt, das Sicherheitsdepartement steht in regelmässigem Austausch mit den jüdischen Institutionen. Die Sicherheit der jüdischen Menschen in Zürich hat für den Stadtrat höchste Priorität.

Engagement gegen Antisemitismus dringend nötig

Seit dem terroristischen Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 sei es laut Mitteilung auch in Zürich vermehrt zu antisemitischen Äusserungen und Aktionen gekommen. Das Engagement gegen Antisemitismus bleibt für den Stadtrat sehr wichtig und nötig. Nebst den bisherigen Aktivitäten unterstützt die Stadt Zürich seit Anfang Jahr neu die «Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle» des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) finanziell. Zurzeit prüft sie im Austausch mit den vier jüdischen Gemeinden in Zürich und ihren Dachverbänden die Schaffung einer eigenen städtischen Stelle gegen Antisemitismus.

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B. Kerzenmacher
am 05.03.2024 um 12:26
Solidarität mit Israel und den Juden hält in Europa immer nur solange bie es nicht ungemütlich wird für einem selbst. Kleine Demonstrationen auf den Strassen, Armbinden beim Sport, Hashtags twittern und die Ukraine-Flagge auf dem Profilbild gegen eine israelische austauschen. Zu mehr reicht es nämlich nicht. Und das wissen die anderen.