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Die Hochschulen UZH und HSG gehen medizinisch getrennte Wege

Seit sieben Jahren arbeiten die Universität St. Gallen (HSG) und die Universität Zürich (UZH) bei der Masterausbildung in der Medizin zusammen. Im Juni 2026 läuft die Kooperation zwischen den beiden Hochschulen nun aber aus. Die Zusammenarbeit wird nicht weiterverfolgt.

22.05.2024 / 16:05 / von: msc
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Die UZH und die HSG haben vor sieben Jahre eine gemeinsame Masterausbildung im Bereich Medizin realisiert. Nun gehen sie getrennte Wege. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die UZH und die HSG haben vor sieben Jahre eine gemeinsame Masterausbildung im Bereich Medizin realisiert. Nun gehen sie getrennte Wege. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Im vergangenen Herbst haben die ersten Studierenden den Joint Medical Master (JMM) erfolgreich absolviert. Der JMM war ein Sonderprogramm in der Humanmedizin zwischen der UZH und der HSG. Bis 2026 werden noch drei weitere JMM-Kohorten die Ausbildung abschliessen. Es werden aber die letzten sein.

Eine Analyse der Ausbildung habe gezeigt, dass die Masterausbildung einen hohen Koordinationsaufwand für die beiden Hochschulen bedeutet, schreibt die Universität Zürich in einer Mitteilung. Deshalb hätten die HSG und die UZH entschlossen, ihre Kooperation für die Masterausbildung nicht zu verlängern. Weiter betonte die UZH, dass es für die Studierende keine negativen Konsequenzen geben würde. Die HSG werde in Zukunft Schwerpunkte vor allem auf Management und Governance legen. Die UZH wiederum fokussiere sich vor allem auf die Bereiche Forschung, Digitalisierung und die Grundversorgung.

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