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Zürcher Werbungen für die Impfkampagne sorgen für Gesprächsstoff

Wie weit darf die Werbung für die Impfung gegen das Coronavirus gehen? Seit Wochen werben der Bund und die Kantone für die Impfung. Das kommt nicht bei allen gut an. Viele Menschen stören sich an der Kampagne.

09.07.2021 / 17:30 / von: jmi
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Die Impfkampagne des Bundes und der Kantonen finden nicht alle toll. Sie sorgt für Gesprächsstoff, denn viele die sich nicht impfen lassen wollen, fühlen sich durch die Kampagne diskriminierend. (Symbolbild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Die Impfkampagne des Bundes und der Kantonen finden nicht alle toll. Sie sorgt für Gesprächsstoff, denn viele die sich nicht impfen lassen wollen, fühlen sich durch die Kampagne diskriminierend. (Symbolbild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

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An den Bahnhöfen auf Plakaten, im Fernsehen, auf Social Media oder im Radio wird für die Corona-Impfung geworben. Auch die Zürcher Gesundheitsdirektion wirbt auf verschiedenen Kanälen für die Corona-Impfung. Das kommt nicht bei allen gut an. Viele Menschen stören sich an der Kampagne. Sie sehen in der Werbung einen Aufruf zu einer Zweiklassengesellschaft für das öffentliche Leben. So vermittle die Kampagne den Eindruck, dass man nur durch die Impfung an ein Fussballspiel oder in den Ausgang gehen darf.


Für den Werbeexperte Thomas Löhrer ist dies nicht der Fall: «Eine Impfung erleichtert den Zugang zu Veranstaltungen und diese Kampagne zielt darauf die Menschen zu motivieren.» Auch aus der Sicht der Ethik ist die Kampagne kein Problem, wie er im Gespräch mit RADIO TOP sagt.

«Diese Werbung diskriminiert niemanden, der sich nicht impfen lassen will. Für diese Menschen gibt es die Testmöglichkeiten, mit der auch sie an Veranstaltungen teilnehmen können». , sagt Vinzenz Wyss, Professor für Journalistik an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW. Die Impfung erleichtereaber den Weg an einen Event.

Die Werbekampagne der Gesundheitsdirektion Zürich ziele vor allem auf die jungen Menschen ab, da sind sich der Werbeexperte und der Professor sicher.

Im Beitrag von RADIO TOP erklären Thomas Löhrer, Werbeexperte und Vinzenz Wyss, Professor Journalistik an der ZHAW, weshalb die Impfkampagne nicht diskriminierend ist:

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