Pull down to refresh...
zurück

Drei Millionen aus dem Zürcher Lotteriefond für Projekte in Berggebieten

13 Projekte in Berggebieten erhalten die Unterstützung des Kantons Zürich. Dieser will rund drei Millionen für gemeinnützige Projekte ausgeben. Am meisten werden Projekte aus dem Kanton Graubünden unterstützt.

09.11.2018 / 10:10 / von: vsu
Seite drucken Kommentare
0
Der Kanton Zürich unterstützt diverse Projekte aus Berggebieten finanziell, vor allem in Graubünden. (Symbolbild: gr.ch / Marcus Gyger)

Der Kanton Zürich unterstützt diverse Projekte aus Berggebieten finanziell, vor allem in Graubünden. (Symbolbild: gr.ch / Marcus Gyger)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Der Zürcher Regierungsrat hat 2,85 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds für gemeinnützige Vorhaben der Inlandhilfe in den Kantonen Graubünden, Tessin und Uri freigegeben. Die Projekte wollen vor Naturgefahren schützen, das Kulturland pflegen und die Betriebsbedingungen für die Berglandwirtschaft verbessern.

Dafür lässt der Kanton Zürich pro Projekt zwischen 100'000 und 500'000 Franken springen. Insgesamt werden 13 Projekte unterstützt; acht aus dem Kanton Graubünden, vier aus dem Tessin und eines aus Uri. 

Die Projekte im Detail

In Uri sollen entlang dem alten Sustenweg im Meiental landschaftsprägende Holzzäune errichtet werden. Dafür erhält der Kanton 104'500 Franken aus dem Zürcher Lotteriefonds. 

Zwei Bündner Projekte sehen den Schutz vor weiteren Murgängen in Siedlungen vor. Namentlich in Scuol, wo 402'000 Franken aus Zürich eingesetzt werden, und im Val Schais in der Gemeinde Müstair, wo 212'000 Franken gesprochen wurden. Bei zwei weiteren Projekten soll die landwirtschaftliche Bewirtschaftung mit Gesamtmeliorationen verbessert werden: Der Zürcher Regierungsrat unterstützt diese Vorhaben in Grüsch und Surses mit 330'000 und 124'000 Franken. Die gewünschten Beiträge seien aber reduziert worden, heisst es in einer Mitteilung des Regierungsrates. Zudem habe man verlangt, dass sich die Besitzer von Ferienhäusern an den Kosten beteiligen, weil sie von der Aufwertung profitieren. Ein Beitrag von 300'000 Franken geht zudem an den Ausbau der Walderschliessung in Alvaschein.

Bei den Tessiner Projekten stehen der Schutz und die Aufwertung von aussergewöhnlichen Landschaften im Vordergrund. So im Valle Bavona (500'000 Franken), in den Alpen Monti die Rima im Val Lavizzara (131'800 Franken), bei der Terrassenlandschaft von Mergoscia (101'500 Franken) und bei der Kulturlandschaft im Gebiete Val Porta (280'300 Franken), beide im Valle Verzasca.

Bei den meisten Projekten sind entweder die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden oder die Stiftung Landschaftsschutz die Träger-Organisationen.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare