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Dreimal mehr ausländische Ärzte in Zürcher Praxen

Der Anteil an ausländischen Ärzten in Zürcher Praxen hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht und somit einen Höchststand erreicht. Die Zürcher Gesundheitsdirektorin prüft nun Massnahmen. In den Kantonen Schaffhausen und Thurgau ist der Ärzte-Zuwachs längst geregelt.

05.11.2019 / 08:23 / von: vme/pko/mle
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Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli will das Verfahren zur Bewilligung für Ärzte prüfen. (Screenshot: TELE TOP)

Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli will das Verfahren zur Bewilligung für Ärzte prüfen. (Screenshot: TELE TOP)

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Aktuell haben 6'200 Ärzte eine Bewilligung zur selbstständigen Arbeit im Kanton Zürich. Im Jahr 2010 waren es 4'300. Vor allem ist die Zahl der ausländischen Fachärzte von 330 auf 1'400 um das Dreifache gestiegen, berichtet der «Tages-Anzeiger». Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli will deshalb das Verfahren zur Bewilligung prüfen.

Der Kanton Zürich hat als einziger Kanton in der Vergangenheit nicht von seinem Recht Gebrauch gemacht, einen kantonalen Zulassungsstopp für Ärzte einzuführen – und wird seit Jahren überrannt von Ärzten, vor allem von ausländischen.

Auf den ersten Blick mag der fehlende Ärztestopp für diesen Umstand verantwortlich sein. Eine nähere Betrachtung der Situationen in den umliegenden Kantonen Thurgau und Schaffhausen zeigt aber auf, dass es durchaus noch weitere Gründe für die starke Zunahme von ausländischen Medizinern in Zürich gibt.

TELE TOP hat in den Kantonen Thurgau und Schaffhausen recherchiert:

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