Pull down to refresh...
zurück

Ein sehr klares und ein sehr knappes Abstimmungsresultat im Kanton Zürich

Die Zürcher Stimmbevölkerung hat sich mit rund 90 Prozent Ja-Stimmen deutlich für den Gegenvorschlag der «Kreislaufinitiative» ausgesprochen. Bei der zweiten kantonalen Abstimmung sieht das Resultat knapper aus. Mit nur 50.48 Prozent Nein-Stimmen ist die Volksinitiative «Keine Steuergeschenke für Grossaktionärinnen und Grossaktionäre» abgelehnt worden.

25.09.2022 / 15:51 / von: lro
Seite drucken Kommentare
0
Unterschiedlicher hätte das Resultat der beiden kantonalen Abstimmungen in Zürich vom Sonntag 25. September 2022 nicht sein können. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Unterschiedlicher hätte das Resultat der beiden kantonalen Abstimmungen in Zürich vom Sonntag 25. September 2022 nicht sein können. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Der Kanton Zürich sagt Nein zu der Volksinitiative «Keine Steuergeschenke für Grossaktionärinnen und Grossaktionäre». Am Ende entschieden 0.48 Prozent über den Ausgang dieser sehr knappen Abstimmung. 50.48 Prozent der Stimmberechtigten sprachen sich für die Initiative, 49.52 Prozent dagegen aus. Somit müssen die Einkünfte aus Beteiligungen an Unternehmen (z. B. Dividenden) nicht höher besteuert werden. Ausserdem können Personen, die mit mindestens 10 Prozent an Kapitalgesellschaften oder Genosssenschaften beteiligt sind, die Einkünfte aus ihren Beteiligungen wie gewohnt versteuern.

Kein knappes Resultat gibt es beim Gegenvorschlag zur «Kreislauf-Initiative». Rund 90 Prozent sind dafür, bei der Produktion und beim Konsum bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich wiederzuverwenden. Dafür ist ein neuer Artikel in der Kantonsverfassung vorgesehen.

 

Beitrag erfassen

Keine Kommentare