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Ein wichtiger Punkt, drei hätten es sein sollen

Mit einem 1:1 auswärts gegen einen matten FC Basel tun die Grasshoppers einen Schritt, um der Barrage zu entgehen. Brayan Riascos erzielt das wichtige Tor mit einem Schlenzer kurz nach der Pause.

12.05.2022 / 22:33 / von: sda/sas
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Keine Geschenke im St.-Jakob-Park: Basels Dan Ndoye (links) gegen den Hopper Ayumu Seko (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Keine Geschenke im St.-Jakob-Park: Basels Dan Ndoye (links) gegen den Hopper Ayumu Seko(Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Der 27-jährige kolumbianische Stürmer, in der Winterpause aus der zweiten Division der Ukraine verpflichtet, stand bei GC erstmals in der Startformation - und schoss für die Hoppers auch sein erstes Tor. Und was für eines. Von weit ausserhalb des Strafraums und aus einer seitlichen Position bezwang er den machtlosen Goalie Heinz Lindner mit einem Drehschuss-Schlenzer, der nahe am Lattenkreuz ins Tor drang.

Die Mannschaft von Trainer Giorgio Contini hätte das Spiel mit ihrer guten Leistung gewinnen müssen. Zweimal trafen die Zürcher den Pfosten: Giotto Morandi mit einem Freistoss kurz vor der Pause und von Bendeguz Bolla beim der 1:0-Führung. Wieso es nicht zum Sieg reichte, kann Christian Herc am besten sagen. Der Slowake kam nach 74 Minuten auf den Platz, sah nach 75 Minuten Gelb und - nach einem weiteren Foul - nach 77 Minuten Gelb-Rot. Die Basler spielten danach erst in der Überzahl ein wenig besser. Sebastiano Esposito schoss nach einem schweren Fehler der GC-Verteidiger den Ausgleich.

Die Basler bekamen von den Hoppers über die 90 Minuten praktisch keinen Raum zugestanden, um vernünftige Angriffe aufzubauen. So war ihre Überlegenheit in der ersten Halbzeit weitgehend lediglich eine optische. Hinter den Bemühungen fehlten jeglicher Druck und jegliches Tempo.