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EKZ dürfen Tochterfirma nicht bewerben

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben eine Strafanzeige vom Bund erhalten. Sie müssen deshalb ihre Praxis ändern.

13.05.2022 / 08:45 / von: ame
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Die EKZ müssen allen die gleiche Chance geben. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die EKZ müssen allen die gleiche Chance geben. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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In einem Schreiben an Hausbesitzerinnen und -besitzer haben die EKZ eine Tochterfirma als mögliche Auftragnehmerin für die verpflichtende Kontrolle der elektrischen Anlagen in Häusern angegeben. Zwar verwies die EKZ auch auf das Verzeichnis der kontrollberechtigten Firmen des Starkstrominspektorats (Esti), doch sie erwähnten kein anderes Unternehmen mit Namen.

Recherchen des Tages-Anzeigers zeigen nun, dass die EKZ als öffentlich-rechtliches Unternehmen ihre eigenen Tochterfirmen nicht vorziehen darf, sie muss allen Marktteilnehmern die gleiche Chance auf Aufträge ermöglichen. Deshalb haben die Zürcher Elektrizitätswerke eine Strafanzeige vom Bund kassiert. Eine Busse gibt es allerdings nicht, weil die EKZ das Schreiben an die Hausbesitzerinnen und -besitzer vorgängig vom Esti absegnen liess. Das Bundesamt für Energie sprach deshalb nur eine Rüge aus.

Inzwischen haben die EKZ ihr Schreiben laut dem Tages-Anzeiger angepasst und die Erwähnung der eigenen Tochterfirma entfernt.

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