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Entfernte Sitzbänke sorgen in Dietikon für Unverständnis

Wegen Lärmklagen, Alkohol- und Drogenexzessen entfernte die Stadt Dietikon drei Sitzbänke an der Limmat. Das sorgt im Quartier für Unverständnis: Viele glauben, die Stadt bausche das Problem auf. Mit einem Vorstoss will eine Gemeinderätin vom Stadtrat nun wissen, wie gross das Problem wirklich ist.

10.06.2021 / 19:09 / von: mst/mma
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Die fehlenden Sitzgelegenheiten erregen in Dietikon die Gemüter. (Screenshot: TELE TOP)

Die fehlenden Sitzgelegenheiten erregen in Dietikon die Gemüter. (Screenshot: TELE TOP)

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Letztes Jahr wurden drei Sitzbänke an der Limmat in Dietikon entfernt. An einer Fragestunde im Gemeinderat erklärte der zuständige Stadtrat Heinz Illi (EVP), dass die Bänke nicht mehr an der gleichen Stelle montiert werden. Wegen Lärmklagen, Alkohol- und Drogenexzessen habe die Stadt die Bänke entfernt. 

An dieser Erklärung gibt es im Quartier aber Zweifel, schreibt die «Limmattaler Zeitung». Viele haben das Gefühl, das Problem würde von der Stadt aufgebauscht, ausserdem kursiert das Gerücht, dass Stadtrat Heinz Illi, der auch in der Nähe der Sitzbänke wohnt, aus eigenem Interesse handelte. Die SP-Gemeinderätin Kerstin Camenisch will mit einem Vorstoss vom Stadtrat nun wissen, wie der Entscheid genau zu Stande kam.

Im Interview mit TELE TOP nimmt Stadtrat Heinz Illi Stellung zu den Vorwürfen, er handle aus eigenem Interesse:

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Nadia Preite
am 11.06.2021 um 13:59
Wir wohnen schräg visavis der Bänkli und haben es nie als störend empfunden, sind auch der Meinung, dass "nur gewisse Leute" im Quartier es als störend empfinden, es ist unglaublich, dass man sich ab Baulärm, Fluglärm etc nicht ärgert, aber wegen so wenig, so viel Theater machen kann, denn wir wohnen seit 20 Jahren an der Buchsackerstrasse und haben die Terrasse direkt auf der Bänkliseite und es wäre uns so etwas nicht im Traum eingefallen...reine Übertreibung! Leben und leben lassen das ist t unser Motto. Nicht alle haben einen Garten und haben es so schön. Man kann nicht eine Stadt vergrössern und von den Menschen verlangen in den eigenen vier Wänden zu bleiben.
Fredi Oberholzer
am 11.06.2021 um 07:06
Das Problem wurde so nicht gelöst ,sondern an der Buchsackerstrasse nur um 150Meter visavis Stauwehr verschoben.