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«Europaweit eine der modernsten Anlagen»

Auf rund 2'000 Quatratmetern reinigt, desinfiziert und sterilisiert das Universitätsspital Zürich seine Operationsinstrumente neuerdings in Schlieren in der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP). Die am Campus Zürich bis vor kurzem genutzte Zentralsterilisation, genannt "Steri", ist in die Jahre gekommen und wird vollständig ersetzt.

30.06.2020 / 16:35 / von: lny/pko/sda
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Das Universitätsspital Zürich hat eine neue Anlage zur Aufbereitung von Medizinprodukten in Betrieb nehmen können. (Screenshot: TELE TOP/ Prisca Koller)

Das Universitätsspital Zürich hat eine neue Anlage zur Aufbereitung von Medizinprodukten in Betrieb nehmen können. (Screenshot: TELE TOP/ Prisca Koller)

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Jedes einzelne Operationsinstrument muss nach Gebrauch einen mehrstufigen Reinigungsprozess durchlaufen. Am neuen Standort in Schlieren werden die Instrumente zuerst in den Nassraum geliefert, wo die sichtbaren Verunreinigungen manuell entfernt werden.

Nach der Reinigung und Desinfektion in speziellen Geräten findet im Reinraum die Qualitätskontrolle statt. Heisser Dampf sterilisiert die bereits verpackten Instrumente zu guter Letzt, bevor sie zurück in die Operationssäle geliefert werden. In der AEMP in Schlieren können jährlich 3,6 Mio. Instrumente gereinigt und sterilisiert werden.

In Schlieren werden auch wiederverwendbare Operationsinstrumente wie Klemmen, Pinzetten, Skalpelle oder Endoskope für einen erneuten Einsatz bereitgemacht. Die AEMP löst die in die Jahre gekommene Zentralsterilisation auf dem USZ Campus ab.

TELE TOP hat einen Rundgang durch das AEMP gemacht:

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