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Ex-Herzchirurg des Unispitals Zürich bestreitet Urkundenfälschung

Der ehemalige Leiter der Herzchirurgie des Unispitals Zürich hat den Vorwurf der Urkundenfälschung bestritten. Er soll in einem Bericht zu einer Operation, bei der der Patient verstarb, unwahre Angaben gemacht haben.

19.04.2024 / 10:08 / von: sda/msc
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Am Bezirksgericht Zürich muss sich am Freitag der ehemalige Leiter der Herzchirurgie des Unispitals verantworten. Ihm wird Urkundenfälschung vorgeworfen. (Archivbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Am Bezirksgericht Zürich muss sich am Freitag der ehemalige Leiter der Herzchirurgie des Unispitals verantworten. Ihm wird Urkundenfälschung vorgeworfen. (Archivbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

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Die Zürcher Staatsanwaltschaft wirft dem Herzchirurgen vor, eine zu kurze Operationszeit auf dem Bericht angegeben zu haben. Zudem soll er den Namen eines weiteren Operateurs verschwiegen haben.

«Vier Sekretärinnen meines Vorgängers haben den Bericht bearbeitet. Sie hätten mich auf die Fehler hinweisen müssen», sagte der 67-Jährige am Freitag am Bezirksgericht Zürich. Die Sekretärinnen hätten 20 Fehler korrigiert, bloss diese nicht. Er sieht sich als Opfer einer Intrige.

Dem 67-Jährigen war ursprünglich nach einer anonymen Anzeige gar der Vorwurf der fahrlässigen Tötung gemacht worden. Diese Untersuchung stellte die Staatsanwaltschaft aber ein. Der Chirurg war provisorisch geholt worden, nachdem sein Vorgänger beurlaubt worden war.

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