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FDP-Kandidaten-Karussell für Bundesrat dreht sich weiter

Der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser will nicht für den Bundesrat kandidieren, wie er am Freitag auf Twitter mitteilt. Kurz nach Nosers Tweet hat die FDP Stadt Zürich mitgeteilt, dass sie die Nationalrätin Regine Sauter als mögliche Nachfolgerin für Johann Schneider-Ammann vorschlagen.

12.10.2018 / 09:46 / von: mle
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Ruedi Noser will nicht in den Bundesrat und Regine Sauter wäre laut FDP eine tolle Kandidatin. Entschieden wird im Dezember. (Bild: ruedinoser.ch/reginesauter.ch/fdp.ch/Fotomontage RADIO TOP)

Ruedi Noser will nicht in den Bundesrat und Regine Sauter wäre laut FDP eine tolle Kandidatin. Entschieden wird im Dezember. (Bild: ruedinoser.ch/reginesauter.ch/fdp.ch/Fotomontage RADIO TOP)

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Das Kandidaten-Karussell der FDP dreht sich weiter: Nachdem Karin Keller-Sutter diese Woche verkündet hatte, definitiv für den Bundesrat kandidieren zu wollen, zog Ständerat Ruedi Noser sich am Freitag zurück.

Auf Twitter teilte Noser seinen Entscheid mit. Er unterstütze Karin Keller-Sutter: 

Ich stehe als Bundesratskandidat nicht zur Verfügung. Habe mich über die häufige Nennung gefreut, die Zeit ist jetzt aber reif für die zweite FDP-Bundesrätin. Mit Karin Keller-Sutter #KKS stellt sich eine Persönlichkeit zur Verfügung, die alles mitbringt für dieses Amt #BRWahl

— Ruedi Noser (@RuediNoser) 12. Oktober 2018

Ebenfalls am Freitagmorgen hat die FDP Stadt Zürich in einer Mitteilung vermeldet, dass sie eine Kandidatur der FDP-Nationalrätin Regine Sauter unterstützen würde: «Neben Ständerätin Karin Keller-Sutter ist für die FDP Stadt Zürich auch Regine Sauter eine fähige und kompetente Kandidatin für die Nachfolge von Bundesrat Schneider-Ammann. Sie vertritt als freisinnige Städterin die urbane, aufgeschlossene, weltoffene und optimistische Schweiz. Ihr würde es auch gelingen, diese positive Grundhaltung in den Bundesrat zu tragen», schreibt die Partei.  

Sie selbst hat sich noch nicht dazu geäussert.

Ruedi Noser ist mit seiner Absage nicht alleine: Auch der Bündner Ständerat Martin Schmid hat abgesagt.

Er folge damit dem weit verbreiteten Wunsch, «dass eine freisinnige Frau im Bundesrat nachfolgen soll», teilte Schmid am Freitag mit. Mit Karin Keller-Sutter stehe eine ausgewiesene und fähige Kandidatin zur Verfügung. Schmid lässt in der Mitteilung aber durchblicken, dass ihn das «hohe Amt» durchaus gereizt hätte. Er hätte sich «sehr gerne» für die Interessen der Wirtschaft und des Berggebietes im Bundesrat eingesetzt.

Nach seiner eigenen Einschätzung würde er viele Voraussetzungen für die Aufgabe erfüllen und die notwendige Führungserfahrung mitbringen. Der 49-jährige Bündner will sich nun weiter auf die Arbeit im Ständerat konzentrieren. Dort will er für eine dritte Legislaturperiode nach 2019 kandidieren.

Anfang letzter Woche haben auch die Zürcher FDP-Regierungsrätin Carmen Walker Späh und der Bündner CVP-Nationalrat Martin Candinas abgesagt. 

Bis am 24. Oktober müssen die FDP-Kantonalparteien die Kandidaturen melden. Nominiert wird dann am 16. November durch die Fraktion. Am 5. Dezember finden schliesslich die Ersatzwahlen statt.

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