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Finanzierung des Rosengartentunnels steht auf der Kippe

Der Kanton Zürich muss das Rosengarten-Projekt nachbessern. Der Bund bezeichnet die Pläne als «ungenügend». Damit steht auch die finanzielle Unterstützung seitens des Bundes auf der Kippe.

04.03.2019 / 08:13 / von: eob
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So sollte die Rosengartenstrasse künftig aussehen. (Screenshot: TELE TOP/Visualisierung Kanton Zürich)

So sollte die Rosengartenstrasse künftig aussehen. (Screenshot: TELE TOP/Visualisierung Kanton Zürich)

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Der Rosengartentunnel soll die notorisch überlastete Rosengartenstrasse in Zürich-Wipkingen entlasten. Dabei sollen die Autos in einen Tunnel versenkt werden, damit auf der Strasse oben Platz für neue Tramschienen entsteht. Das Projekt kostet über eine Milliarde Franken. Der Kanton hofft dementsprechend, dass der Bund bis zu einem Drittel der Kosten übernimmt.

Doch dies Kostenübernahme steht nun auf der Kippe. Der «Tages Anzeiger» macht publik, dass der Bund das Projekt als «ungenügend» taxiert. Deshalb wurde die Priorität des Rosengartentunnels zurückgestuft und der Kanton muss nachbessern.

Der Zürcher Kantonsrat hat die Pläne für den Rosengartentunnel letzten Monat durchgewunken. Die linke Ratsseite wehrte sich allerdings gegen das Projekt und hat bereits ein Referendum angekündigt. Das Volk wird voraussichtlich im Herbst über das Projekt entscheiden.

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