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Flughafen Zürich möchte einen stabilen Flugbetrieb erreichen

Der Flughafen Zürich möchte seine Pisten verlängern. Sie wollen endlich einen stabilen Flugbetrieb erreichen –

Die Abstimmung dürfte zur Zitterpartie werden.

25.01.2023 / 10:45 / von: joe
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Flugzeug startet am Zürcher Flughafen (Archivbild) CREDIT: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Flugzeug startet am Zürcher Flughafen (Archivbild) CREDIT: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

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Die Zürcherinnen und Zürcher haben sich endlich mit dem Flughafen versöhnt, doch jetzt droht der nächste knatsch. Wie NZZ berichtet, soll zum ersten Mal seit dem Bau der dritten Piste im Jahr 1976, das Pistensystem des Zürcher Flughafens erweitert werden. Der Regierungsrat möchte 2 der 3 Pisten verlängern. Das ganze Vorhaben soll 250 Millionen Franken kostet. Das Ziel dieses Projekt ist, ein einfacheres An- und Abflugregime. Aber auch hier wird das letzte Wort das Volk haben.

Wie die NZZ schreibt, geht es für den Flughafen um viel. Die Bemühungen um ein stabileres System kommt seit Jahren nicht voran. In erster Linie, weil Deutschland zu keinen Konzessionen bei der Nutzung des Luftraums bereit ist. 

Das Starten und landen in Zürich ist eine sehr komplexe Sache und das für Pilotinnen und Piloten aus Allerwelt.  Nach einem beinahe Crash im Jahr 2011 wurde vom Bund eine Sicherheitsüberprüfung angeordnet. Die Pistenverlängerungen soll eine Verbesserung der komplexen Situation bringen und das hat der Flughafen selbst in der Hand, Lössen zu können. 

Die NZZ hat eine Umfrage gestartet. Die Stimmberechtigten sind in dieser Hinsicht unstimmig. Gerade mal 51 Prozent der befragten Zürcherinnen und Zürcher unterstützen dieses Vorhaben. Weiter sind 9 Prozent unentschieden und 40 Prozent lehnen das Vorhaben ab. 

Das Geschäft wird derzeit intensiv in der Verkehrskommission des Kantonsrats diskutiert. Das Ziel ist es, noch in dieser Legislatur einen Abschluss zu finden, – also bis spätestens April. Der Kommissionsentscheid ist wichtig, denn er dürfte das Verdikt im Kantonsrat vorspuren. Bei einer Volksabstimmung, die zu erwarten ist, werden sich erfahrungsgemäss viele Stimmberechtigte an der Haltung des Kantonsrats orientieren.

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