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Flughafen Zürich: Rechtsstreit um neues Betriebsreglement vorprogrammiert

Seit heute liegt das neue Betriebsreglement für den Flughafen Zürich öffentlich aus. Dieses regelt die An- und Abflugrouten am Flughafen Zürich. Die Gemeinden im Süden und im Westen des Flughafens haben bereits rechtliche Schritte angekündigt.

03.09.2018 / 17:56 / von: sap
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Gegen das neue Betriebsreglement am Flughafen Zürich zeichnet sich Widerstand ab (Bild: Flughafen Zürich AG)

Gegen das neue Betriebsreglement am Flughafen Zürich zeichnet sich Widerstand ab (Bild: Flughafen Zürich AG)

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Neu sollen Flugzeuge bei Bise auf der Piste 16 starten und geradeaus Richtung Süden weiterfliegen.  Bisher starten die Flugzeuge bei Bise Richtung Osten. Bei sonstigen Südstarts müssen sie zwingend eine Linkskurve fliegen. Gegen die «Südstarts geradeaus» wehren sich die Gemeinden im Süden des Flughafens. Es mache keinen Sinn, die Bevölkerung im dichtest besiedelten Teil des Kantons mit mehr Fluglärm zu belasten, betont die Allianz Ballungsraum Flughafen Süd. Sie prüft deshalb rechtliche Schritte gegen das Betriebsreglement.

Die Stimmen der Flughafenregionen zum neuen Betriebsreglement im RADIO TOP Beitrag:

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Die Gemeinden im Westen des Flughafens können einerseits die Haltung im Süden nicht verstehen. Es entstehe praktisch kein zusätzlicher Lärm für den Süden, heisst es bei der IG West. Die Sicherheit könne jedoch deutlich gesteigert werden. Trotzdem will auch die IG West rechtliche Schritte prüfen. Sie ist mit der zeitlichen Ausdehnung der Starts Richtung Westen nicht einverstanden.

Die Region Ost hingegen begrüsst das neue Betriebsreglement. Klar gelte es, dieses noch vertieft zu prüfen. Die Region Ost hofft, dass damit Verspätungen abgebaut werden können und die Gemeinden im Osten des Flughafens damit weniger vom Fluglärm geplagt werden.

Die IG Nord wollte sich auf Anfrage noch nicht zum neuen Betriebsreglement äussern. Dieses liegt bis am 2. Oktober öffentlich auf.

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