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Flugplatz Dübendorf - Mitwirkung zum SIL-Objektblatt wird eröffnet

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) wird am 18. Februar das SIL-Objektblatt für das künftige zivile Flugfeld Dübendorf öffentlich auflegen. Damit erhalten Kanton, Gemeinden und die betroffene Bevölkerung Gelegenheit, sich im Rahmen des Anhörungs- und Mitwirkungsverfahrens zu äussern.

12.02.2019 / 14:13 / von: sda/mco
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Der Flughafen Dübendorf aus der Vogelperspektive(Bild: twitter.com/BAZL_OFAC_UFAC)

Der Flughafen Dübendorf aus der Vogelperspektive(Bild: twitter.com/BAZL_OFAC_UFAC)

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Das Objekblatt kann auch auf der Bazl-Website eingesehen werden, wie das Bazl am Dienstag mitteilte. Nach Anhörung und Mitwirkung wird das Bazl das SIL-Objektblatt aufgrund der eingegangenen Anträge überarbeiten und dem Bundesrat zur Verabschiedung unterbreiten.

Das Objektblatt bildet die Grundlage für den Bau der Infrastruktur und den künftigen Betrieb des zivilen Flugplatzes. Das Betriebsreglement wird dann ebenfalls wieder öffentlich aufgelegt. Erst bei diesem Schritt sind Einsprachen von Behörden und direkt Betroffenen mit allfälligem Weiterzug an das Bundesverwaltungsgericht möglich.

Gleichzeitig mit dem SIL-Objektblatt wird auch das Objektblatt für den Militärflugplatz Dübendorf angepasst. Dieses Objektblatt enthält die Vorgaben für die Infrastruktur der Bundesbasis. Das VBS startet das Anhörungs- und Mitwirkungsverfahren ebenfalls am 18. Februar.

Lange Geschichte Im Jahr 2014 beschloss der Bundesrat, den Militärflugplatz Dübendorf neu als ziviles Flugfeld hauptsächlich für die Geschäftsluftfahrt mit einer Bundesbasis der Luftwaffe zu nutzen und auf einem Teil des Bundesgeländes die Errichtung des Standortes Zürich des Schweizerischen Innovationsparkes zu ermöglichen.

Als Betreiberin des zivilen Flugfelds wählte er nach einem Bewerbungsverfahren die neugegründete Flugplatz Dübendorf AG (FDAG) aus. Den Rahmen für die künftigen Betriebszeiten für das Flugfeld hatte der Bund bereits im Dezember 2013 anlässlich der Ausschreibung definiert.

Ende August 2016 passte der Bundesrat die Sachpläne Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) und Militär (SPM) an. Damit schuf er die raumplanerischen Grundlagen für die künftige zivilaviatische Nutzung des Militärflugplatzes Dübendorf.

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