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Für Menschen in Geldnot: Stadt Zürich zahlt Energiekostenzulage

Der Zürcher Stadtrat will rund 17 Millionen Franken bereitstellen, um Einwohnerinnen und Einwohner zu unterstützen, die aufgrund der stark gestiegenen Energiepreise in finanzielle Nöte geraten. Die Stadt rechnet mit rund 80'000 bezugsberechtigten Personen.

01.12.2022 / 15:22 / von: ame/sda
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Hohe Heizkosten: Die Stadt Zürich will Einwohnerinnen und Einwohner finanziell unterstützen, die wegen der hohen Energiepreise in Schwierigkeiten geraten. (Symbolbild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Hohe Heizkosten: Die Stadt Zürich will Einwohnerinnen und Einwohner finanziell unterstützen, die wegen der hohen Energiepreise in Schwierigkeiten geraten. (Symbolbild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

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Wer in der Stadt Zürich zu wenig Geld hat, um die gestiegenen Energiekosten zu bezahlen, soll Unterstützungsleistungen erhalten. Der Stadtrat hat die Details der Energiekostenzulage in einer Verordnung geregelt, die dem Gemeinderat vorgelegt wird, wie er am Donnerstag mitteilte.

Die Auszahlung der Energiekostenzulage soll möglich sein, wenn der Preis eines Energieträgers im Vergleich zu dessen tiefstem Preis in einer der drei vorangegangenen Heizperioden um mindestens 30 Prozent gestiegen ist. Für den Winter 2022/23 wird das voraussichtlich bei Gas, Heizöl und Holz der Fall sein.

Die Energiekostenzulage soll von Personen beansprucht werden können, die individuelle Prämienverbilligung für die Krankenkasse erhalten, falls ihre gestiegenen Heizkosten nicht bereits durch Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen gedeckt wurden. Die Zahl der bezugsberechtigten Personen beläuft sich somit laut Stadtrat auf rund 80'000.

Pro bezugsberechtigtem Haushalt rechnet der Stadtrat mit Auszahlungen in der Höhe von 270 bis 1000 Franken. Die geschätzten Gesamtkosten für die Heizperiode 2022/23 belaufen sich auf rund 17 Millionen Franken. Mit der Verordnung zur Energiekostenzulage erfüllt der Stadtrat die Forderung eines Vorstosses im Gemeinderat.

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