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GC steigt ab - Fans sorgen für Spielabbruch

Beim Zwischenstand von 4:0 stürmten GC-Fans das Spielfeld und provozieren einen Spielabbruch. Somit dürfte GC das Spiel nachträglich verlieren.

12.05.2019 / 18:50 / von: rme/sda
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GC-Fans provozierten in Luzern einen Spielabbruch. (Screenshot: SRF)

GC-Fans provozierten in Luzern einen Spielabbruch. (Screenshot: SRF)

GC-Fans provozierten in Luzern einen Spielabbruch. (Screenshot: SRF)

GC-Fans provozierten in Luzern einen Spielabbruch. (Screenshot: SRF)

GC-Fans provozierten in Luzern einen Spielabbruch. (Screenshot: SRF)

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Nach 70 Jahren in der obersten Schweizer Liga dürfte der Grashoppers Club Zürich definitiv absteigen. Die Mannschaft um Trainer Uli Forte wird ihr viertletztes Saisonspiel gegen den FC Luzern wohl verlieren.

Wie in Sitten am 16. März provozierten hirnrissige GC-Chaoten einen Spielabbruch, diesmal nach 71 Minuten. Die Fans warfen in diesem Fall keine Fackeln und Petarden aufs Spielfeld. Aber eine Gruppe schwarz gekleideter blauweisser Fans verschaffte sich auf der Seite den Zugang zum Spielfeld. Sie bauten sich bedrohlich auf - und sie verlangten von ihren eigenen Spielern Ungeheuerliches: Sie sollten sich halbnackt ausziehen und schuldbewusst und unterwürfig über den Platz robben.

Die GC-Spieler gingen auf die absurde Forderung sogar so weit ein, dass sie den Chaoten ihre Leibchen aushändigen wollten. An der ungelösten Situation am Platzrand änderte sich nichts, sodass Schiedsrichter Alessandro Dudic nicht umhin konnte, den Match abzubrechen.

Am anstehenden Entscheid der Disziplinarkammer gibt es kaum einen Zweifel. Die Zürcher werden auch diesmal 0:3 forfait verlieren (womit sie wohl noch besser wegkommen, als sie mit dem effektiven Schlussresultat weggekommen wären), sie werden in fünfstelliger Höhe gebüsst. Nach diesem zweiten schweren Vorfall in kurzer Zeit könnten auch ein Geisterspiel verhängt werden.

Der TOP Regio Sport mit Stimmen aus dem Team, vom Trainer Uli Forte und Fans zu dem Abstieg:

audio

In der ersten Halbzeit konnte der FC Luzern innerhalb von drei Minuten mit 2:0 in Führung gehen. Kurz vor der Pause kam es sogar noch schlimmer für GC. Der Kroate Basic riss im Strafraum den Luzerner Demhasaj zu Boden und kassierte direkt die rote Karte.

GC-Keeper Lindner konnte allerdings noch schlimmeres verhindern und parierte den Penalty. Weitere Gegentore konnte er allerdings in der zweiten Halbzeit auch nicht mehr verhindern. Wie schon in der ersten Halbzeit erzielte der FC Luzern die Tore innerhalb von kurzer Zeit. In zwei Minuten erhöhte Luzern auf 4:0.

Reaktionen zum Abstieg von GC im Keystone-SDA-Video:

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