Pull down to refresh...
zurück

Gegen 3000 Demonstranten kämpfen in Zürich für solidarische Städte

Für sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und solidarische Städte haben am Samstag in Zürich laut den Organisatoren über 3000 Menschen demonstriert. Sie forderten, dass Schweizer Städte Geflüchtete aufnehmen sollten.

01.09.2018 / 15:58 / von: sda/tvo
Seite drucken Kommentare
0
Die Demonstranten am Samstagnachmittag auf dem Helvetiaplatz (Bild: twitter.com/Felix Hoesch)

Die Demonstranten am Samstagnachmittag auf dem Helvetiaplatz (Bild: twitter.com/Felix Hoesch)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die internationale Bewegung «Seebrücke», wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Mitorganisatorin Anna Schmid forderte die Politik auf, das Sterbenlassen nicht länger schweigend hinzunehmen. Die Schweiz müsse endlich Menschen aufnehmen, anstatt möglichst viele Flüchtlinge nach Italien auszuschaffen. Sie erwarte von Stadtpräsident und Stadtpräsidentinnen, dass sie klar Position beziehen sollten.

TELE TOP war bei der Demonstration dabei:

Video



Für ihn sei Seenotrettung kein Verbrechen, sondern eine humanitäre Pflicht, sagte Thomas Nuding, Kapitän des NGO-Schiffs «Sea-Eye». Die Zusammenarbeit «mit der sogenannten libyschen Küstenwache» müsse sofort gestoppt werden, und die «gesetzwidrig blockierten NGO-Schiffe» müssten ihre Arbeit wieder aufnehmen können.

Besonders Frauen seien bei ihrer Flucht durch die Sahara und Libyen sexueller Gewalt ausgesetzt, stellte Lina Rasheed von der FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration fest. Es brauche dringend sichere Fluchtwege.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare