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Geldwäscher-Ehepaar muss zehn Millionen Franken zurückzahlen

Das hat das Bezirksgericht Zürich entschieden. Das Ehepaar hat über Jahre via einer Zürcher Firma Millionenbeträge an südamerikanische Drogenkartelle transferiert.

15.04.2019 / 17:29 / von: lli
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Das Bezirksgericht in Zürich hat entschieden, dass das Ehepaar 10 Millionen Franken an den Staat zurückzahlen muss. (Bild: RADIO TOP)

Das Bezirksgericht in Zürich hat entschieden, dass das Ehepaar 10 Millionen Franken an den Staat zurückzahlen muss. (Bild: RADIO TOP)

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Das Ehepaar musste sich vor dem Bezirksgericht Zürich wegen bandenmässiger Geldwäscherei und mehrfacher Urkundenfälschung verantworten, wie die NZZ schreibt. Mit vor Gericht standen auch zwei ehemalige Geschäftsführerinnen, über die die Summen nach Südamerika transferiert wurden.

Auf dem Höhepunkt der Machenschaften überwies die Firme mit unscheinbarem Sitz an der Zürcher Langstrasse jährlich 100 Millionen Franken an zweifelhafte Kunden in Südamerika. Die Provision des Haupangeklagten lag bei zwei Prozent.

Staatsanwaltschaft kann Forderungen durchsetzen

Der Hauptangeklagte ist vom Bezirksgericht heute zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von vier Jahren sowie zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 100 Franken verurteilt worden. Seine Ehefrau erhielt eine dreijährige Freiheitsstrafe und 50 Tagessätze à 100 Franken. Ausserdem muss das Ehepaar 10 Millionen Franken als Ersatzforderung an den Staat bezahlen.

Die beiden Geschäftsführerinnen kamen mit bedingten Freiheitsstrafen davon. Die Staatsanwaltschaft konnte damit ihre Forderungen durchsetzen.

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