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Gemeinden stopfen mit ZKB-Millionen finanzielle Löcher

Zum 150-Jahr Jubiläum der Zürcher Kantonalbank ZKB verschenkt die Bank 50 Millionen Franken an die Gemeinden. Diese sollten für spezielle Projekte eingesetzt werden. Gewisse Gemeinden stopfen damit lieber finanzielle Löcher.

09.10.2019 / 04:33 / von: rme
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Viele Zürcher Gemeinden setzen das Geld der ZKB nicht im Sinne der Bank ein. (Bild: snb.ch)

Viele Zürcher Gemeinden setzen das Geld der ZKB nicht im Sinne der Bank ein. (Bild: snb.ch)

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Die Zürcher Kantonalbank ZKB schüttet zu ihrem 150 Jahr Jubiläum eine Sonderdividende aus. Der Kanton Zürich bekommt 100 Millionen Franken, die Gemeinden 50 Millionen Franken extra. Geht es nach der ZKB sollten die Gemeinden das Geld für besondere und spezielle Projekte einsetzen.

Doch die Gemeinden setzen das Geld lieber ein, um finanzielle Löcher zu stopfen, berichtet der «Tages Anzeiger». So entlastet die Stadt Wetzikon mit dem Geld den Finanzhaushalt. Langnau setzt das Geld für die Kinder ein. Damit können diese im nächsten Jahr unter anderem in ein Skilager.

Die Stadt Zürich hingegen will das Geld der ZKB wie gewünscht für spezielle Projekte einsetzen. Sie will junge Leute mit innovativen Projekten unterstützen. Auch die Stadt Wädenswil handelt im Sinne der ZKB und will mit dem Geld in die Gestaltung des öffentlichen Raumes im Zentrum der Stadt investieren.

Die ZKB ihrerseits hat keine Probleme mit den verschiedenen Verwendungszwecken. Sie hätten lediglich ihre Wunschvorstellung kommuniziert, wird ein Sprecher in der Zeitung zitiert. Dazu zwingen können und wollen sie die Gemeinden jedoch nicht.

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