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Freizeit- und Surfpark in Regensdorf ist endgültig Geschichte

Das Zürcher Verwaltungsgericht hat entschieden: Der geplante Freizeit- und Surfpark in Regensdorf soll nicht gebaut werden. Dies teilte die Gemeinde am Mittwoch mit. Die Gemeinde konnte den Entscheid bis ans Bundesgericht weiterziehen, entschied sich aber dagegen.

25.08.2023 / 14:26 / von: kgr/sda
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Kein Park in Regendorf: Das Zürcher Verwaltungsgericht hat gegen den Freizeit- und Surfpark entschieden. (Bild: Screenshot Waveupcreations)

Kein Park in Regendorf: Das Zürcher Verwaltungsgericht hat gegen den Freizeit- und Surfpark entschieden. (Bild: Screenshot Waveupcreations)

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Der in Regensdorf geplante Freizeit- und Erholungspark inklusive Surfanlage kann nicht realisiert werden. Der Gemeinderat akzeptiert das ablehnende Urteil des Verwaltungsgerichts, wie er am Freitag mitteilte.

Für den gemäss Initianten «schönsten Erholungspark der Schweiz» hätte die Bau- und Zonenordnung (BZO) der Gemeinde Regensdorf geändert werden müssen.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde hatten diesen Anpassungen an einer Gemeindeversammlung im März 2019 zugestimmt. Auf Rekurse hin verweigerte aber zunächst das Baurekursgericht die Zustimmung zur geänderte BZO. Kürzlich bestätigte dies auch das Verwaltungsgericht.


Die Gemeinde Regensdorf hätte nun noch ans Bundesgericht gelangen können. Nach Prüfung der Rechtslage und der Prozesserfolgsaussichten verzichtet sie nun aber, wie es in der Mitteilung heisst.

 

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Über den Entscheid hatte zunächst der «Zürcher Unterländer» berichtet. Aus der Mitteilung der Gemeinde Regensdorf geht hervor, dass das Verwaltungsgericht ihre Beschwerde gegen den ablehnenden Entscheid des Baurekursgerichtes vollumfänglich abgelehnt hat. Die nun nicht bewilligte Revision der Bau- und Zonenordnung sei «zwingend erforderlich, um die Erstellung eines Freizeit- und Erholungsparkes mit Surfanlage zu ermöglichen».

Andere Standorte denkbar

«Der Gemeinderat bedauert diesen Entscheid ausserordentlich», wie er in der Mitteilung schreibt. Er hat nun die Möglichkeit, diesen Entscheid innert 30 Tagen ans Bundesgericht weiterzuziehen. Er werde «das Urteil eingehend prüfen», über einen Weiterzug befinden und danach wieder informieren.

Die Initianten hatten im Juni mitgeteilt, dass sie sich mit dem Projekt auf die Suche nach anderen Standorten machen. Regensdorf sei zwar der Favorit, der Verwaltungsrat der «Waveup creations» habe aber beschlossen, sich für Drittstandorte zu öffnen.

«Schönster Erholungspark der Schweiz»

Die Initianten wollen gemäss eigenen Angaben den «schönsten Erholungspark der Schweiz» realisieren - mit Freizeit-, Bade- und Erholungsangeboten. Geplant sind meerähnliche Wellen innerhalb einer Lagune für professionelles und hobbymässiges Wellensurfen.

Ausserdem sind Beachvolleyballfelder, Boulderklettermöglichkeiten, ein Pumptrack und eine Skateanlage vorgesehen - dies alles bei freiem Eintritt. Das Projekt würde privat finanziert und würde für die Gemeinde kein finanzielles Risiko darstellen.

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