Pull down to refresh...
zurück

Gericht verlängert Therapie von Zolliker Elternmörder

2014 hatte ein Sohn in Zollikon im Kanton Zürich seine Eltern mit 57 Messerstichen getötet. Dafür wurde er zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt, welche zugunsten einer Therapie aufgeschoben wurde. Nun hat das Bezirksgericht Meilen diese verlängert.

14.09.2021 / 07:03 / von: mma
Seite drucken Kommentare
0
Das Bezirksgericht Meilen verlängert die stationäre Massnahme. (Symbolbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Das Bezirksgericht Meilen verlängert die stationäre Massnahme. (Symbolbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Die Tat schockte 2014 die Schweiz: Ein 37-Jähriger tötete in Zollikon mit 57 Messerstichen seine Eltern. Der Mann, welcher unter paranoider Schizophrenie leidet, erhielt dafür eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren, welche zugunsten einer stationären Massnahme aufgeschoben wurde. Diese dauert maximal fünf Jahre, kann danach allerdings verlängert werden.

Am Montag musste das Bezirksgericht Meilen über diese Verlängerung entscheiden. Das Gericht tat dies. Es hat die Therapie um fünf Jahre verlängert, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. Damit folgt das Gericht den Bewährungsdiensten. Diese wollten den Mann nicht entlassen. Somit bleibt der Mörder in der Psychiatrischen Klinik Rheinau.

Das Gericht betonte, dass der Mann zwar Fortschritte gemacht habe, aber immer noch engmaschig betreut werde. Für eine Verkürzung der Massnahme reiche das noch nicht.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare